Feuerwehr berichtet Hausbrand am Rajen war von weitem sichtbar
In der Nacht zu Dienstag hat ein Haus am Rajen in Westrhauderfehn gebrannt. 60 Einsatzkräfte waren vor Ort. Das berichten die Helfer.
Westrhauderfehn - Großeinsatz für die Freiwilligen Feuerwehren in Rhauderfehn: In der Nacht zum Dienstag, 19. März 2024, ist ein Haus am Rajen abgebrannt. Laut Feuerwehr-Sprecher Dominik Janßen hatte ein Lkw-Fahrer ein Feuer an der Eingangstür des Hauses entdeckt.
Um 1.11 Uhr hatte der Alarm die Einsatzkräfte aus dem Schlaf gerissen, wie Westrhauderfehns Ortsbrandmeister Bernd Haskamp am Dienstag berichtete. Daraufhin hatten sich er und seine Kameraden auf den Weg zum Feuerwehrhaus an der 1. Südwieke und von dort zum Unglücksort gemacht. Der liegt westlich der 4. Südwieke. „Der Flammenschein war schon von weitem sichtbar“, sagte Haskamp. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte war das Gebäude bereits in Vollbrand. Daraufhin wurden die Kameraden der Feuerwehren aus Collinghorst, Burlage sowie die Schnelle Einsatzgruppe der Malteser Rhauderfehn-Bockhorst nachalarmiert. Wie sich schnell herausstellte, war das Gebäude unbewohnt. Das hätten Nachbarn in der Nacht bestätigt. So konnte sich auf die Löscharbeiten konzentriert werden.
Einsatz dauerte bis 9 Uhr
Wie die Feuerwehr Rhaudermoor auf ihrer Facebookseite schreibt, klingelte der Alarm dort um 1.31 Uhr. Laut Westrhauderfehns Ortsbrandmeister Bernd Haskamp waren gut 60 Kräfte im Einsatz – außer der Feuerwehr und der Malteser war auch das Technische Hilfswerk (THW) beteiligt. Nach den Hauptlöscharbeiten gingen zwei Löschtrupps zu Nachlöscharbeiten in das Gebäude, um Glutnester zu suchen.
Das THW überprüfte unter anderem die Statik des Gebäudes, wie Haskamp erklärte. Der Einsatz ging bis in die Morgenstunden. Die Feuerwehr Rhaudermoor war bis 5.29 Uhr im Brandort. Für einige Kräfte ging der Einsatz noch länger. „Das letzte Fahrzeug hat den Einsatzort gegen 9 Uhr verlassen“, so Kreisfeuerwehrsprecher Janßen.
Brandursache ist unklar
Am Dienstagvormittag haben sich Brandermittler der Polizei dort umgesehen. „Der Sachschaden wird auf eine sechsstellige Summe im unteren Bereich geschätzt“, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Es entstand laut erster Schätzung der Polizei ein Schaden von 150.000 bis 200.000 Euro. Und weiter: „Der Brandort wurde durch die Polizei beschlagnahmt. Die polizeilichen Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache dauern an.“
Trümmer auf der Straße
Folgen gab es auch für den Verkehr entlang des Rajens. Der Bürgersteig, der direkt an die Hausmauer grenzt, und auch die Fahrbahn einseitig – Richtung Zentrum – wurden gesperrt. Dort regelte eine Ampel den Verkehr.
Der Grund: Trümmerteile und auch noch Reste des Löschschaumes lagen auf dem Bürgersteig. Mitarbeiter des Bauhofes der Gemeinde Rhauderfehn entsorgten die Reste.