Dekoration am Kanal  Nachbarschaft baut Osterkranz für 1. Südwieke in Rhauderfehn

Regina Roßbach
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Von Regina Roßbach
| 18.03.2024 16:55 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Nachbargemeinschaft der 1. Südwieke in Westrhauderfehn stellte Osterkranz auf. Foto: Roßbach
Nachbargemeinschaft der 1. Südwieke in Westrhauderfehn stellte Osterkranz auf. Foto: Roßbach
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Zehn Häuser haben sich zu einer Nachbarschaftsinitiative zusammengeschlossen. Und die hat sich wieder was Besonderes zur Osterzeit einfallen lassen.

Westrhauderfehn - Die 1. Südwieke in Rhauderfehn wird nun in der Osterzeit durch einen großen Osterkranz in der Mitte des Kanals geschmückt. Eine Gruppe von Nachbarn kümmert sich jedes Jahr um die Dekoration zu den Feiertagen.

„Wir sind eine Nachbarschaftsinitiative“, erzählt Siegfried Kaiser, der zusammen mit seinen Nachbarn den Osterkranz aufgebaut hat. „Zu uns gehören zehn Häuser hier im Umkreis, und wir bauen gemeinsam die Dekoration für die Wieke“, führt er aus.

Auch „Fokko vom Fehn“ gebaut

Auch die Figur des Rhauderfehner Maskottchens „Fokko vom Fehn“, die am vorderen Teil der ersten Südwieke in Richtung Kreisel steht, und einen Adventskranz, der jährlich in der Weihnachtszeit den Kanal schmückt, hat die Nachbarschaftsgemeinschaft gemeinsam gebaut.

„Die Idee, den Kanal zu schmücken, ist schon mehr als 20 Jahre alt“, erzählen die Nachbarn. „Damals gab es eine Aktion zum Jubiläum der Feuerwehr, und die Nachbarschaft ist zusammengekommen und hat gemeinsam ein Haus auf dem Kanal gebaut. Daraus hat sich das dann weiterentwickelt.“ Um die Projekte zu verwirklichen, würde jeder mithelfen.

Finanziert durch Nachbarschaftskasse

„Jeder macht, was er kann. Hier beim Osterkranz haben manche die Eier gebastelt, andere haben das Heu für den Rahmen gebunden. Die Plattform, auf der der Kranz steht, war von unseren anderen Projekten bereits vorhanden“, berichtet die Gruppe.

„Uwe Brack ist unser Baumeister. Er besorgt viel des Materials und hat sich auch damals um die Plattform gekümmert“, fügen sie hinzu. Finanziert werden die Projekte durch eine Nachbarschaftskasse. „Wir benutzen aber auch vieles, das wir noch zu Hause haben. Jeder gibt, was er hat“, ergänzt die Gemeinschaft.

Eine starke Nachbarschaft

„Eigentlich war der Osterkranz schon vor drei Jahren geplant, aber da hat Corona uns leider einen Strich durch die Rechnung gemacht“, merkt Kaiser an. Die Gruppe freut sich umso mehr, jetzt gemeinsam den Kranz aufbauen zu können. „So eine starke Nachbarschaftsgemeinschaft zu haben, ist nicht selbstverständlich. Das ist wirklich toll und wir freuen uns sehr darüber“, erzählen die Nachbarn.

Auch von Außenstehenden wird das Projekt gut angenommen. „Die Reaktionen sind immer positiv: Viele Leute halten an und machen ein Foto, wenn sie an unseren Bauten vorbeikommen. Und auch Touristen finden das immer wieder toll.“

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