Evangelisch-reformierte Kirche meldet Sexualisierte Übergriffe auf Kleinkinder in zwei Krippen angezeigt
In zwei Kinderkrippen der evangelisch-reformierten Kirche hat es Meldungen zu möglichen sexualisierten Übergriffen gegen Kinder den Einrichtungen gegeben. Eltern zeigten an.
Schlimmer Verdacht: In zwei Kinderkrippen der Evangelisch-reformierten Kirche hat es Meldungen zu möglichen sexualisierten Übergriffen gegen Kinder der Einrichtungen gegeben. Das teilt Pressesprecher Ulf Preuß am Dienstag, 5. März 2024, mit. Die Evangelisch-reformierte Kirche hat ihren Sitz in Leer. Die Gemeinden der Kirche verteilen sich über das ganze Bundesgebiet. „Eltern zeigten die mutmaßlichen Fälle an“, heißt es weiter. Anschließend sei die Fach- und Meldestelle für sexualisierte Gewalt der Landeskirche informiert worden.
Es wurde gehandelt: In beiden Einrichtungen seien die der Übergriffe beschuldigten Personen von ihrem Dienst freigestellt worden. „Die Träger der Kindertageseinrichtungen schalteten die zuständigen staatlichen Fachstellen ein und zeigten den Verdacht auf Kindeswohlgefährdung bei der Polizei an.“ Die Ermittlungen laufen noch, so Preuß.
„In einem Fall empfiehlt die zuständige Fachberatung, die Freistellung der beschuldigten Person aufzuheben.“ Um welche Einrichtungen und welchen Zeitraum es geht, wird nicht näher mitgeteilt. „Mit Rücksicht auf die Familien der betroffenen Kinder und die Beschuldigten können keine weiteren Angaben zu Ort und Zeit gemacht werden“, so Preuß. Beide Meldungen würden bei der Landeskirche vom zuständigen Interventionsteam behandelt.