Fehmarn  „Nord bei Nordwest“: Dieser beliebte Charakter verlässt die Nordkrimi-Serie

Lara Schmidt
|
Von Lara Schmidt
| 26.02.2024 18:03 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Folge „Nord bei Nordwest - Kobold Nr. 4“ war einer ihrer letzten Auftritte: Nordkrimi-Star Holly, gespielt von Rüde Finn, geht in Hunde-Rente. Foto: dpa/NDR/Gordon Timpen
Die Folge „Nord bei Nordwest - Kobold Nr. 4“ war einer ihrer letzten Auftritte: Nordkrimi-Star Holly, gespielt von Rüde Finn, geht in Hunde-Rente. Foto: dpa/NDR/Gordon Timpen
Artikel teilen:

In den Nordkrimis „Nord bei Nordwest“ begeistert das Duo aus Hund Holly und Protagonist Hauke Jacobs die Fans seit acht Jahren. Nun geht der gutmütige Vierbeiner in Rente – doch es gibt bereits Ersatz.

Nach mehr als acht Jahren müssen sich die Fans des beliebten Nordkrimis „Nord bei Nordwest“ von einem Serienliebling verabschieden: Der Weimaraner-Rüde Finn, in der Serie als „Holly“ bekannt, verlässt den TV-Krimi. Zuletzt war er in der Folge „Die letzte Fähre“ zu sehen.

Auf den flauschigen Unterstützer von Ex-Polizist und Protagonist Hauke Jacobs, gespielt von Hinnerk Schönemann, müssen die Zuschauer trotzdem nicht verzichten. Hundeneffe „Fritz“ steht bereits als Nachfolger in den Startlöchern.

Finn trat bereits in verschiedenen Filmen und Serien auf, so beispielsweise als Polizeihund beim „Tatort“ und in der Inga-Lindström-Reihe des ZDF. Bei dem Team von „Nord bei Nordwest“ habe er sich gut eingelebt, so sein Besitzer und Trainer Marco Heyse im vergangenen Jahr gegenüber den „Lübecker Nachrichten“.

Dabei ginge es dem Rüden aber nicht um Streicheleinheiten oder Aufmerksamkeiten unter seinen Set-Partnern. „Der macht ganz professionell seinen Job und freut sich, wenn er ein Lob kriegt. Noch mehr freut er sich, wenn er obendrein noch ein Leckerli kriegt“, so Heyse.

Auch mit seinem Serienpartner Hinnerk Schönemann hätte Finn sich gut verstanden. „Die mögen einander“, so der 50-jährige Tiertrainer. Finns Liebling sei allerdings Schauspielerin Marleen Lohse, in der Serie als Tierärztin Jule Christiansen zu sehen, die ein „großes Herz für Tiere“ habe.

Weiterlesen: Alles, was ihn ausmacht, ist gewollt - und nun will ihn keiner mehr: Die Geschichte des Kampfhundes Blue

Nach 24 Krimifolgen geht Finn nun also in die Hunde-Rente. Es sei ein gelungener Abschied gewesen, bestätigte Heyse im Januar gegenüber den „Lübecker Nachrichten“:

Seit vergangenem Herbst ist nun Nachfolger „Fritz“ am Set von „Nord bei Nordwest“. Der einjährige Rüde ist ebenfalls ein Weimaraner und dürfte die Dynamik bei dem Nordkrimi nochmals aufwirbeln. Fritz habe sich aber gleich wohlgefühlt. „Er ist sehr kommunikativ. Im Gegensatz zu Finn lässt er sich auch gerne mal streicheln und ist etwas offener“, erzählt Heyse.

Die ersten Folgen mit der neuen Holly, also Fritz statt Finn, werden im Januar 2025 ausgestrahlt. Doch auch wenn sich die beiden Rüden optisch und im Namen ähneln, ist sich Tiertrainer Heyse sicher: „Echte Fans werden den Unterschied bestimmt erkennen.“

Ähnliche Artikel