Jetzt mit Fragebogen  Fahrradfahren soll in Moormerland mehr Spaß machen

Karin Lüppen
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Von Karin Lüppen
| 03.02.2024 06:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Fahrradwege in Moormerland sind nicht immer einladend. Das soll besser werden. Foto: Lüppen/Archiv
Fahrradwege in Moormerland sind nicht immer einladend. Das soll besser werden. Foto: Lüppen/Archiv
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Bei einer Veranstaltung am 8. Februar will die Gemeinde Moormerland ihr neues Radverkehrskonzept vorstellen. Einwohner können ihre Erfahrungen schildern – auch online.

Moormerland - Mit einem neuen Radverkehrskonzept will die Gemeinde Moormerland die Fortbewegung auf zwei Rädern attraktiver machen. Dazu wird ein Radverkehrskonzept aufgestellt, das bei einer Veranstaltung am 8. Februar vorgestellt werden soll. Bis zum Sommer sollen bereits Verbesserungen erarbeitet und in Auftrag gegeben werden.

Die Gemeinde hat das Ingenieurbüro Roelcke, Schütter & Schwerdhelm aus Varel mit der Erstellung eines Radverkehrskonzeptes beauftragt. Dieses hat die Bestandsaufnahme im Gemeindegebiet weitgehend abgeschlossen. Was dabei herausgekommen ist, können Einwohnerinnen und Einwohner bei der öffentlichen Auftaktveranstaltung erfahren. Diese beginnt am 8. Februar um 18.30 Uhr im Rathaus, Theodor-Heuss-Str. 12 in Warsingsfehn.

Anregungen sind gefragt

Dabei sollen eigene Erfahrungen bei der Fortbewegung mit dem Fahrrad beigesteuert und besprochen werden. Ab dem 8. Februar wird zusätzlich auf der Website der Gemeinde für etwa vier Wochen ein Online-Fragebogen zu dem Thema veröffentlicht.

Die Radwege in der Gemeinde standen schon häufiger in der Kritik. So sind manche Hochborde für Fahrradfahrer Pflicht, obwohl sie dafür eigentlich zu schmal sind. Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) hatte dieses ebenso moniert wie Ampeln, die mitten auf der Fahrradspur stehen. Der Club regte außerdem an, ältere Fahrradständer an Bushaltestellen zu ersetzen: Große Bügel, an denen man das Rad anschließen kann, seien besser als die Modelle, bei denen der Vorderreifen eingeklemmt wird.

Manchmal fehlen Radwege ganz

Während sich der ADFC das Zentrum der Gemeinde angeschaut hatte, erreichen unsere Redaktion immer wieder kritische Anmerkungen zu Radwegen an den Landstraßen oder in den Ortsteilen. In Oldersum wurde bereits mehrfach für einen Radweg an der Landesstraße 1 nach Riepe demonstriert. Dort wird schnell gefahren, für Radfahrer unangenehm und gefährlich. Der Radweg entlang der Deichstraße an der Ems wurde ebenso wegen seiner vielen Unebenheiten kritisiert. Dieser wurde jedoch vor zwei Jahren erneuert.

Im Radwegeverkehrskonzept des Landkreises Leer taucht Moormerland ebenfalls mehrmals auf: Unter anderem mit der Querung des Radschnellweges in Veenhusen über die Kreisstraße 8: Dort sollen farbliche Markierungen angebracht werden. Eine Verbreiterung des Radweges sei jedoch mangels Platz nicht möglich, heißt es in dem Konzept. Der Radweg an der Rudolfswieke bereite ebenfalls Probleme an einer Stelle, wo die Straße in Richtung Hesel überquert werden muss.

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