Umzug innerhalb von Papenburg Folmhuser Georg Kröger mit neuem Spielwarengeschäft
Der Unternehmer wird mit seinem Laden innerhalb Papenburgs umziehen. Das sind die Gründe dafür – und das plant der Westoverledinger in seinem neuen Spielwarengeschäft.
Papenburg/Folmhusen - Alle sieben Jahre was Neues: Das könnte auf den Folmhuser Georg Kröger und sein Spielwarengeschäft in Papenburg zutreffen. Die vergangenen sieben Jahre hatte „Fun4Kids“ seine Heimat am Platz bei Meyers Mühle in einem Ladenlokal des ehemaligen Modehauses Averdung. Davor war das Einkaufszentrum Dever-Park Heimat des Spielwarengeschäftes.
Jetzt steht wieder ein Umzug an. Nicht ganz freiwillig, wie der Unternehmer im Gespräch mit unserer Redaktion mitteilt. „Mir wurde der Mietvertrag gekündigt“, teilt Kröger mit. Er musste also wieder Ausschau nach einem neuen Standort halten – und wurde nur wenige Meter entfernt am Hauptkanal rechts 19 neben der Filiale des C&A-Bekleidungsgeschäfts fündig.
Ab April soll es losgehen
Aktuell ist in dem Ladenlokal noch der Papenburger Coworking-Space mit seinen zu mietenden Büros beheimatet. Mitte Februar wird das Lokal nach Angaben von Citymanagerin Sabine Pinkernell geräumt. Anfang April möchte Kröger am neuen Standort mit einem neuen Konzept starten. „Es wird kein Fun4Kids mehr geben“, so der Unternehmer.
Unter dem Namen „Monster-Zauber-Lebenspunkte“ möchte der Geschäftsführer ein Angebot etablieren, was sich mehr an Jugendliche richtet. „Spielwaren für unter Dreijährige sowie generelle Angebote für Kleinkinder werden deutlich reduziert.“ Der Fokus soll auf hochwertige Brettspiele „die es nicht an jeder Ecke gibt“ sowie Sammelkarten gelegt werden.
Turniere mit Sammelkarten
Vorne Spielwaren, hinten Sammelkarten: Im vorderen Bereich des insgesamt rund 200 Quadratmeter großen Ladenlokals soll nach Angaben von Kröger ein klassischer Spielzeugladen entstehen. Im abtrennbaren hinteren Bereich sollen hingegen Sammelkartenspiele und -turniere stattfinden. Beispielhaft nennt der Unternehmer Pokémonwettbewerbe, für die einzelne Spieler von weither anreisen würden.
Kröger zufolge können am neuen Standort gleichzeitig drei Turniere mit insgesamt 32 Spielern stattfinden. Der Unternehmer verdient daran mit der zu entrichtenden Startgebühr. Der neue Name des Geschäfts hat nach seinen Worten auch in dem Sammelkartenbereich seinen Ursprung. „Monster, Zauber und Lebenspunkte gibt es in jedem Kartenspiel.“
200 statt 120 Quadratmeter
Der neuen Heimat seines Geschäfts gewinnt Kröger durchweg Positives ab. „Hier bin ich direkt am Hauptkanal und werde gesehen. Das war am Mühlenplatz nicht der Fall.“ Darüber hinaus könne er sich mit seinem Angebot auf den 200 Quadratmetern deutlich besser entfalten als auf den bisherigen 120 Quadratmetern.
Für den Coworking-Space steht damit ein erneuter Auszug an. Am Hauptkanal hatten die zu mietenden Büros, in denen unter anderem auch Fraktionssitzungen stattfinden und der „Klüter-Raum“ seine Heimat hat, schon zwei Standorte. Für Citymanagerin Pinkernell sind die Wechsel kein Problem. Im Gegenteil: „Das ist ein Stück weit auch das Ziel von unserem Co-Work. Einen Leerstand wieder herrichten, attraktiv machen und wieder in eine Vermietung bringen.“ Wo es den Coworking-Space als Nächstes hinziehen wird, ist nach ihren Worten noch offen. Für die Übergangszeit stellt Kröger sein neues Ladenlokal für bisherige Nutzer zur Verfügung.