Aktionen gegen Ampel-Politik Proteste von Landwirten und Unternehmern in Barßel
Unter dem Motto „Ohne uns kein Essen“ protestierten Landwirte, Fuhrunternehmen und Handwerksbetriebe in Barßel und Harkebrügge gegen die Politik der Bundesregierung. Weitere Aktion geplant.
Barßel/Harkebrügge/Elisabethfehn - „Ohne uns kein Essen“ - unter diesem Motto gab es am Samstag, 13. Januar 2014, auch in Barßel eine Protestaktion gegen die aktuelle Politik der Bundesregierung. An der Aktion nahmen nicht nur Landwirte, sondern auch Fuhrunternehmen und Handwerksbetriebe teil. Zur Teilnahme aufgerufen hatte der Ortslandvolkverband Barßel.
Eugen Hagen, Vorsitzender des Verbandes, freute sich darüber, dass neben den Landwirten auch Fuhrunternehmen, Handwerksbetriebe und Firmen aus anderen Branchen die Protestaktion unterstützt haben. Das verdeutliche, dass es eine breite Unzufriedenheit mit den Beschlüssen der Bundesregierung gebe, meinte der Bauernsprecher, der sich bei den Barßeler Landfrauen für die Versorgung mit Kaffee und Kuchen bedankte.
Barßels Bürgermeister Nils Anhuth zeigte sich solidarisch mit den Demonstrierenden. „Viele der Entscheidungen der Bundesregierung sind auch für mich absolut nicht nachvollziehbar“, so Anhuth. Der Verwaltungschef lobte die Aktionen der Landwirte in der Gemeinde Barßel. Hier habe man auf eine sehr respektvolle Art und Weise den berechtigten Protest artikuliert und zum Dialog mit der Bevölkerung bereitgestanden, meinte Anhuth.
Nach der Kundgebung auf dem Parkplatz beim Raiffeisenmarkt in Barßel fuhren die Landwirte hupend mit ihren Trecken durch die Straßen von Harkebrügge, Elisabethfehn und Barßel. Im Einkaufszentrum nutzten die Landwirte das Gespräch mit den Menschen und Einkaufenden. „Wir konnten uns gut mit den Menschen unterhalten. Viele standen hinter den Aktionen der Landwirtschaft. Es gibt den Rückhalt in der Bevölkerung. Für kommenden Montag planen wir noch eine weitere Aktion“, so Vorsitzender Eugen Hagen.