München Bayerns Ministerpräsident privat: Söder würde gerne Bart tragen
CSU-Chef Markus Söder plaudert in einem Radiogespräch über allerlei private Angelegenheiten – wie er sein Steak mag, was er über sein Aussehen denkt und welches Alter er ideal findet.
Bayerns Ministerpräsident Markus Söder würde gerne einen Bart tragen. „Ein Bart, der würde mir eigentlich gefallen“, sagte der CSU-Politiker Moderatorin Kathrin Müller-Hohenstein im Radiosender Antenne Bayern am Sonntag. „Ich finde Bart eigentlich supertoll. Aber mich juckt‘s dann immer. Jetzt sehe ich gerade ziemlich wild aus, Holzfäller-mäßig. Mir gefällt das persönlich. Aber allen anderen nicht.“
Ungewohnt bärtig erschien Söder zum Radiointerview mit Kathrin Müller-Hohenstein:
„Ich mag ja so ‚Herr der Ringe‘ und ‚Game of Thrones‘ und da tragen sie immer Bärte.“ Viele Leute in seinem Umfeld sagten ihm jedoch, er könne auf keinen Fall Bart tragen. Er habe ja nicht einmal ein Doppelkinn. Deshalb rasiere er sich täglich – übrigens immer nass, sagte Söder. Rasierapparate möge er nicht. „Wenn ich mal richtig alt bin, also nächstes Jahr, dann vielleicht wäre das einmal was.“
Mit seinem Alter von 57 Jahren sei er zufrieden. „Das sind jetzt noch 13 Jahre bis 70, das schockt mich ehrlich gesagt ein wenig“, sagte er. Er wolle zwar nicht jünger sein, aber auch nicht älter werden. „Im Grunde genommen wäre es jetzt so ganz okay.“ Er vergleicht es mit dem Garzustand eines Steaks: „Medium, das ist optimal.“
Zu seinem 57. Geburtstag am 5. Januar teilte Söder eine Bilderstrecke mit privaten Fotos von sich:
An Astrologie glaube er nicht. Dennoch zählt er einige Eigenschaften auf, die seinem Sternzeichen Steinbock zugerechnet werden und die auf ihn zuträfen: „Sehr zielstrebig, sehr konzentriert, kein Überoptimist.“ Sein Vater sei mit seiner aufbrausenden Art ein typischer Löwe gewesen. Horoskope lese er aber nicht.
Silvester hat Söder nach eigenen Angaben eher ruhig verbracht. „Ich bin kein echtes Feierbiest an Silvester“, sagte er. Er habe nichts gegen Böllern, habe aber um 12 Uhr lieber auf „Schäferhündin Molli“ aufgepasst. Er sei ein „totaler Hundefan“. Von einem Böllerverbot halte er nichts. Nach seinem Gaza-Besuch vor wenigen Wochen irritiere ihn die Knallerei jedoch.
Sein Vorsatz fürs neue Jahr sei Abnehmen und ein „bissel mehr Sport machen“, sagt der 1,94 Meter große Bayer. Weitere typische Laster habe er nicht: „Alkohol trinke ich sowieso nicht, Rauchen tue ich sowieso nicht.“
Zudem wünsche er sich 2024 ein bisschen mehr Optimismus von den Bürgern. Er sei ein alter Fan von Udo Jürgens und seinem Lied „Immer wieder geht die Sonne auf“. „Genau so ist es. Es wird auch wieder einen Frühling geben“, sagt Söder. Die Weltuntergangserzählungen der „Last Generations“ weist er zurück. „Die Welt geht nicht einfach unter und wenn wir etwas dazu beitragen, dass es noch länger dauert, bis sie untergeht, dann wäre ich ganz zufrieden.“