Hannover  Sturm statt weißer Weihnacht? So wird das Wetter in Niedersachsen über die Feiertage

Juliane Landwehr
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Von Juliane Landwehr
| 21.12.2023 15:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Wer auf weiße Weihnachten gehofft hat, muss sich damit wohl noch bis nächstes Jahr gedulden. Foto: dpa/Henning Kaiser
Wer auf weiße Weihnachten gehofft hat, muss sich damit wohl noch bis nächstes Jahr gedulden. Foto: dpa/Henning Kaiser
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Heiligabend und Weihnachten rücken näher und noch immer keine Aussicht auf Schnee. Stattdessen bringt das Sturmtief „Zoltan“ Orkanböen, starke Regenschauer und eine Sturmflut kurz vor den Feiertagen. Was Sie zum Wetter der kommenden Tage in Niedersachsen wissen sollten.

Bereits seit Beginn der Woche ist der Himmel meist bedeckt und es regnet in Niedersachsen. Auch die folgenden Tage über Weihnachten soll es laut dem Deutschen Wetterdienst (DWD) nicht besser werden. Das Wetter in Niedersachsen im Überblick.

Vor allem in der Nacht zum Freitag wird es ungemütlich in Niedersachsen. Am Donnerstagabend und Freitag sind Sturmfluten im Norden und Nordwesten Deutschlands gemäß den Vorhersagen des Bundesamts für Schifffahrt und Hydrographie zu erwarten. Der Fokus wird dabei auf dem Weser- und Elbegebiet liegen, wie eine Sprecherin des Amtes mitteilte. An der Nordseeküste ist ebenfalls mit Hochwasser zu rechnen. Vereinzelt kann es auch zu Gewittern kommen

Weiterlesen: Sturmtief „Zoltan“: Was uns die kommenden Tage in Norddeutschland erwartet

Am Samstag vor Heiligabend bleibt es weiterhin bewölkt, an der Nordsee und in Ostniedersachsen kommt es hin und wieder zu Schauern. Die maximalen Temperaturen liegen zwischen 2 und 8 Grad. An der See noch immer starker Nordwest- bis Westwind mit stürmischen Böen, der dann gegen Abend jedoch abflaut und kurzzeitig auf Südwest dreht.

In der Nacht auf Heiligabend nach wie vor bedeckt und regnerisch. Die Temperaturen liegen bei 2 bis 6 Grad, wobei zunächst schwacher, im weiteren Verlauf dann zunehmend mäßiger bis starker Südwest- und Westwind weht.

Heiligabend wird es die meiste Zeit verregnet sein bei durchaus milden Temperaturen, Höchstwerte bei 9 bis 11 Grad. Mäßiger bis frischer und an der See sowie in Hochlagen starker Südwestwind begleitet den Tag.

In der Nacht zum Ersten Weihnachtstag gibt es erneut Regen, der nur gebietsweise vorübergehend nachlässt. Dabei bleiben die Temperaturen vergleichsweise mild bei 8 bis 10 Grad. Nur in höheren Lagen sinken sie auf 4 bis 6 Grad. An der Küste nimmt der Südwestwind leicht zu, mit Gefahr von Sturmböen.

Erst zum Zweiten Weihnachtstag ist nach aktuellem Stand eine Wetterberuhigung in Sicht. In vielen Landesteilen wird es dann voraussichtlich trockener und der Wind lässt nach. Die Temperaturen sinken außerdem langsam wieder. Wer auf weiße Weihnachten gehofft hat, muss sich allerdings wohl bis nächstes Jahr gedulden.

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