Baustelle in Uplengen Neue Brücke in Remels soll Fahrradfahren sicherer machen
Eine neue Radwegebrücke wird gerade über den Nordgeorgsfehnkanal in Remels gebaut. Die Gemeinde erhofft sich dadurch unter anderem mehr Sicherheit. Das ist geplant.
Uplengen - Sie wird künftig das Neubaugebiet im südlichen Teil von Remels mit dem Ortskern verbinden: In Uplengen wird eine Klappbrücke im Stil einer alten Fehnbrücke über den Nordgeorgsfehnkanal errichtet. Sie ist Teil des Radwegekonzepts der Gemeinde, durch das Uplengen fahrradfreundlicher werden soll. „Die neue Siedlung ist etwa 11,7 Hektar groß mit mehr als 100 Bauplätzen“, sagte Bürgermeister Heinz Trauernicht am Donnerstag, 7. Dezember 2023, bei einem Besuch der Baustelle. Weitere vier Hektar sollen 2025 dazukommen und damit etwa 50 Bauplätze. „Dort wohnen also eine ganze Menge Menschen“, so Trauernicht.
Denen will die Gemeinde eine Möglichkeit bieten, direkt an der Siedlung den Kanal zu überqueren, um im Zentrum ihre Einkäufe zu erledigen – und das am besten auf dem Rad. „Wir wollen die Leute aufs Fahrrad kriegen. Daher ist es eine Radwegebrücke und keine Fußgängerbrücke geworden“, sagt Torsten Stephan, Sachgebietsleiter Gemeindeentwicklung, Klimaschutz und Tourismus.
Mehr Sicherheit im Straßenverkehr
Damit die Radfahrer ohne Probleme aneinander vorbeifahren können, wird das Bauwerk rund 3,50 Meter breit sein. Denn: Sicherheit war der Gemeinde bei der Planung besonders wichtig. „Ziel ist es auch, die Verkehrssicherheit für die schwächeren Verkehrsteilnehmer zu verbessern – besonders für Kinder“, betont Trauernicht. Durch die neue Brücke müssten Radfahrer nicht mehr auf vielbefahrenen Straßen in Richtung Supermarkt oder Schule fahren.
Geplant sei, die Brücke im Mai oder Juni 2024 fertigzustellen, sagt Stephan. „Die Anwohner planen schon eine Eröffnungsfeier“, freut er sich. Schließlich hatten diese sich bei der Planung selbst eingebracht. „In einem Gespräch Anfang November wurde der Wunsch deutlich, dass die Brücke cremeweiß sein und einen Vorplatz mit Sitzmöglichkeiten bekommen soll“, so Stephan. Dem Wunsch komme die Gemeinde gerne nach, betont er. „Es ist planerisch umsetzbar, dann machen wir das auch so“, sagt Stephan.
Insgesamt kostet die neue Radwegebrücke rund 1,7 Millionen Euro. „90 Prozent davon werden aber gefördert“, sagt Trauernicht. Etwa 1,53 Millionen Euro kommen demnach aus dem Topf der Bundesförderkulisse Stadt und Land. „Und vielleicht hat Uplengen dadurch bald ein neues Wahrzeichen“, so der Bürgermeister.