TuRas Hinrundenfazit  Zufriedener Zuidema hebt Gewinner der Hinserie hervor

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 24.11.2023 17:56 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 4 Minuten
TuRa-Trainer Michael Zuidema zog ein positives Hinrundenfazit. Archifoto: Doden/Emden
TuRa-Trainer Michael Zuidema zog ein positives Hinrundenfazit. Archifoto: Doden/Emden
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Die Fußballer von TuRa Westrhauderfehn haben Winterpause. Der Coach zieht eine positive Bilanz von seinen ersten Monaten im Verein.

Westrhauderfehn - Die Fußball-Bezirksliga ist in der Winterpause. TuRa 07 Westrhauderfehn überwintert nach einem Umbruch im Sommer auf dem fünften Platz und ist dabei in Schlagdistanz zum aktuellen Tabellenführer TV Bunde. Michael Zuidema, der im Sommer den Trainerposten in Westrhauderfehn übernahm, ist mit der Platzierung und der Punktausbeute zufrieden. Seine Mannschaft hat nun erst einmal frei, sollte sich in der Pause aber nicht nur auf die faule Haut legen.

„Wir haben uns am Montag noch einmal in unserer Vereinsgaststätte Plümer zum Currywurst essen getroffen und noch ein Abschlussbier getrunken. Am 16. Dezember haben wir dort auch unsere Weihnachtsfeier. Ansonsten spielen wir nur bei den Hallenkreismeisterschaften und wollen uns dort bestmöglich verkaufen. Am 15. Januar starten wir dann mit der Vorbereitung. Das erste Testspiel ist schon am 20. Januar beim SV Meppen II auf Kunstrasen“, sagt Michael Zuidema.

Integration der Neuen hat geklappt

Der TuRa-Coach hat sich bewusst für einen frühen Test gegen einen starken Gegner entschieden. „Dann wissen wir gleich, wo wir stehen und sehen vor allem, wo es noch hapert. Zudem wissen die Jungs auch, dass sie in der Pause etwas tun müssen. In so einem Spiel will sich jeder präsentieren und gut aussehen. Wenn man da die Wochen vorher nichts gemacht hat, wird das nicht gehen“, so Zuidema.

Westrhauderfehns Trainer ist derweil mit der Hinrunde zufrieden. „Man darf ja nicht vergessen, wo wir her kommen. Wir haben die Jungs aus der U23 sehr gut integriert, zudem auch noch Jonas Meyer aus der U19. Das gilt auch für Fabian Wendt, der aus der Kreisklasse kam, und für Tim Meiners, der erst sein zweites Jahr im Herrenbereich spielt. Dazu kommt, dass Sönke Weßling und Janek de Buhr das letzte Jahr in Papenburg kaum gespielt haben. Daher bin ich mit unserer Punktausbeute absolut zufrieden, und die Konstellation an der Spitze verspricht eine hochinteressante Rückrunde“, so der TuRa-Coach.

TuRa ist vorne mit dabei

Mit zehn Siegen, zwei Remis und zwei Niederlagen rangiert TuRa Westrhauderfehn mit 32 Punkten auf dem fünften Platz. Der TV Bunde auf Platz eins hat 36 Zähler, dahinter folgen mit jeweils einem Zähler weniger der VfL Germania Leer (35), die Sportfreunde Larrelt (34) und der SV Großefehn (33). „Wir wollen bis zuletzt oben dran bleiben und werden nicht locker lassen. Wenn wir in der Rückrunde den nächsten Entwicklungsschritt machen können, warum sollten wir uns dann am Ende nicht durchsetzen? Dazu müssen wir aber noch eine Stufe drauf legen“, blickt Zuidema voraus.

Rückblickend erlebte der TuRa-Coach bereits am ersten Spieltag das einschneidendste Erlebnis der Hinrunde. Gegen die Sportfreunde Larrelt kassierte Westrhauderfehn in der 84. Minute den Gegentreffer zum 2:5, und Zuidema sah seine Mannschaft schon am Tabellenende. „Das hat sich nach unserer guten Vorbereitung nicht gut angefühlt, zehn Minuten später sah es nach dem 5:5 aber wieder ganz anders aus. Da haben wir gesehen, dass wir sehr viel erreichen können, allerdings auch noch eine Menge Arbeit haben“, sagt Zuidema.

Schulte-Brüder bereichern den Kader

Negativ bleibt dagegen die 1:2-Niederlage in Hage hängen, bei der sich Janek de Buhr, mit acht Treffern erfolgreichster Torschütze, das Kreuzband riss. Zudem brach sich Tim Meiners in Hage die Hand. Einen Ersatz für de Buhr wollen die TuRaner nicht holen. „Das wäre den anderen Jungs gegenüber nicht fair, und dass wir unseren besten Torschützen verloren haben, nimmt uns auch etwas Druck. Wir können jetzt etwas aus dem Windschatten agieren“, so Zuidema.

Ein Sonderlob hat der TuRa-Coach für Felix Schütte parat. Der 26-jährige Innenverteidiger verpasste als einziger Spieler keine Minute in der Hinrunde. Ansonsten kamen Sönke Weßling, Timo Mansholt und Marc Schulte in allen 14 Spielen zum Einsatz. „Felix hat noch einmal einen Riesenschritt gemacht und hat sich zum Führungsspieler entwickelt. Seine Hinrunde war überragend, er kann aber auch noch eine Stufe drauf legen. Marc Schulte ist für mich die Überraschung der Hinrunde. Er ist unbekümmert und abschlussstark und hat so auch schon ein paar Tore geschossen und vorbereitet. Seine Entwicklung ist gut, das gilt aber auch für seinen Bruder Marcel und die anderen Jungs aus der U23“, sagt Zuidema.

Eine gute Entwicklung sieht der Trainer auch bei Onno Janßen, der statt in der Innenverteidigung nun im rechten Mittelfeld aufläuft. „Onno hat das auf seiner neuen Position richtig stark gemacht und neben einigen Vorbereitungen auch selbst Tore gemacht. Dass wir unsere Tore auf viele Schultern verteilen, kann in der Rückrunde noch ganz wichtig werden, und darauf setzten wir auch ein Stück“, so Zuidema.

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