Schlamm-Spiel ist Internet-Hit  Zwei Millionen sahen Matsch-Szenen von Kickers Emden

| | 20.11.2023 14:49 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Der Jubellauf im Schlamm von Tido Steffens nach dem 4:3 wurde millionenfach im Netz angeschaut. Foto: Doden
Der Jubellauf im Schlamm von Tido Steffens nach dem 4:3 wurde millionenfach im Netz angeschaut. Foto: Doden
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Die denkwürdigen Szenen vom Oberligaspiel zwischen Kickers Emden und Bersenbrück sind zum Internet-Hit geworden. Vor allem das 4:3-Siegtor von Tido Steffens bricht alle Rekorde.

Emden - Das Match im Matsch beim Oberligisten BSV Kickers Emden bricht in den sozialen Medien zumindest Amateurfußball-Rekorde. Die skurrilen Schlamm-Szenen auf einem um viele Meter verkleinerten Spielfeld sowie der Mega-Einwurf von David Schiller im Spiel gegen den TuS Bersenbrück und das daraus resultierende 4:3-Siegtor von Tido Steffens wurde im Internet rund zwei Millionen Mal auf den verschiedensten Kanälen abgerufen. „Eine ganz genaue Zahl lässt sich nicht feststellen, aber in diese Richtung müsste es gehen“, sagt BSV-Medienchef Hardy Kloßek.

Er hat natürlich alle Zahlen der Kickers-Kanäle parat. Alleine der BSV verzeichnete für das Steffens-Tor nach Schillers Einwurf-Flanke 806.000 Abrufe. Vor allem auf der Emder „TikTok“-Seite geht die Szene „durch die Decke“. Der alles entscheidende Treffer in der Nachspielzeit der denkwürdigen Schlammschlacht wurde dort bis Montagmittag schon 692.000-mal angeschaut. Hinzu verzeichnete Kickers 79.000 Nutzer über die BSV-Facebookseite und 35.000 über Instagram.

Slapstick-Spiel macht Kickers populär

„Es war durch die Umstände eine außergewöhnliche Situation“, sagt Kloßek. „Und die haben wir gerne angenommen.“

Kein Wunder, dass es sich auch Arnd Zeigler, der im WDR-Fernsehen und bei Social Media Kuriositäten des Fußballsports präsentiert, nicht nehmen ließ, die Slapstick-Einlagen aus Ostfriesland in den sozialen Medien zu verbreiten.

Zeigler erreichte damit via Instagram 440.000 Leute. Bei Facebook – dort sind die Zahlen nicht öffentlich einsehbar – werden es vermutlich noch mehr gewesen sein. Die Bilder vom ostfriesischen Kleispektakel wurden zudem tausendfach geteilt und über andere Plattformen verbreitet. „Wir sind stolz und froh über diese Zahlen“, sagt Kloßek. „Die Außendarstellung von Kickers Emden hat sich wirklich sehr positiv entwickelt.“

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