Osnabrück  Osnabrücker Bischof Bode ist umgezogen: Andere Wohnung als ursprünglich geplant

Stefanie Witte
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Von Stefanie Witte
| 14.11.2023 16:08 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Franz-Josef Bode, hier bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im September. Foto: IMAGO/Peter Back
Franz-Josef Bode, hier bei der Herbstvollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz im September. Foto: IMAGO/Peter Back
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Osnabrücks emeritierter Bischof Franz-Josef Bode ist umgezogen – allerdings in eine andere Wohnung als ursprünglich geplant.

Wie das Bistum Osnabrück mitteilte, ist der ehemalige Osnabrücker Bischof Franz-Josef Bode mittlerweile aus seiner früheren Wohnung im Bischofshaus in eine neue Unterkunft gezogen. Die neue Wohnung befinde sich an der Kleinen Domsfreiheit 3, auf der Rückseite des Theaters. Ursprünglich hieß es, Bode solle Ende September, Anfang Oktober umziehen. Und im Gespräch war auch eine andere Adresse, auf der anderen Seite des Doms an der Mühlenstraße. Wie es zu dem Wechsel kam, konnte das Bistum bislang noch nicht abschließend beantworten.

Das Bischofshaus stehe jedoch nicht leer, bis ein neuer Bischof eingezogen ist, betonte die Pressestelle. Die dortigen Büro- und Sitzungsräume würden weiter genutzt.

Indes wartet das Bistum Osnabrück auf einen Nachfolger für Bode. Eine entsprechende Liste mit Namensvorschlägen liegt seit einiger Zeit beim Vatikan. Rom müsste im nächsten Schritt eine dann geheime Liste mit drei Namen nach Osnabrück schicken, die sogenannte Terna. Von den drei darauf stehenden Kandidaten wählt das Domkapitel seinen neuen Bischof. Fristen ist der Vatikan bei seiner Rückmeldung allerdings nicht unterworfen. Beobachter gehen davon aus, dass es bis dahin noch dauern wird. Vor Osnabrück dürften andere Bistümer, die ebenfalls auf neue Bischöfe warten, an der Reihe sein, darunter das Erzbistum Paderborn. Bis dahin leitet der Osnabrücker Weihbischof Johannes Wübbe als sogenannter Diözesanadministrator das Bistum.

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