Tipps gegen das Traurigsein Hier zeigt sich die dunkle Jahreszeit von der schönsten Seite
Die frühe Dunkelheit verdirbt so manchem die Stimmung. Aber an einigen Orten im Kreis Leer ist es dann erst so richtig schön. Hier kommen die Tipps.
Rheiderland/Leer - Trübes Wetter und frühe Dunkelheit schlagen im November so manchem auf das Gemüt. Das muss aber nicht sein: So mancher Ort in der Region zeigt seine Schönheit erst so richtig, wenn es dunkel wird. „Man kann derzeit schon gegen 17 Uhr zum Spaziergang aufbrechen und sich die spezielle Stimmung ansehen“, sagt Kurt Radtke, Geschäftsführer der Touristik GmbH „Südliches Ostfriesland“. Besonders, wenn das Wetter nicht so usselig sei, habe das seinen eigenen Reiz. Für Touristen, aber natürlich auch für Einheimische, haben wir mit seiner Hilfe einige Orte in der Region herausgesucht, die zu einem Besuch einladen. „Natürlich kann man noch viel mehr entdecken“, fügt Radtke hinzu.
Was und warum
Darum geht es: Die Tatsache, dass es früh dunkel wird, muss nicht unbedingt etwas Negatives sein. Jedenfalls kommen so manche Orte in der Gegend dann so richtig zur Geltung.
Vor allem interessant für: diejenigen, die etwas gegen den Herbstblues machen wollen
Deshalb berichten wir: Die Tage werden kürzer. Die Autorin erreichen Sie unter: v.vogt@zgo.de
Ein weiterer Vorteil eines Spazierganges: „Durch die körperliche Aktivität steigt der Serotoninspiegel im Körper. Serotonin ist ein Hormon, das auch als Glückshormon bezeichnet wird. Es wirkt stimmungsaufhellend und antriebssteigernd“, erklärt beispielsweise die Krankversicherung AOK als Gegenmittel für den Herbstblues. Die Region hat jedenfalls einiges zu bieten, was in der Dunkelheit besonders schön sein kann. Hier kommen einige Tipps:
1. Häfen, Schiffe, Schönheit
Schöne Fassaden reihen sich aneinander, die Törfwievkes arbeiten im Schein der Lichter, im Wasser spiegeln sie sich: Der Alte Hafen in Weener ist auf jeden Fall eine der Top-Adressen, wenn die Dunkelheit so langsam aufzieht. „Schön nümig“ sei es dort, findet Radtke. Das gelte für einige Häfen. Auch der in Leer habe einiges zu bieten: „Gerade, wenn dann noch die Beleuchtung der ‚Prinz Heinrich‘ hinzukommt“, sagt er.
2. Großes Werk, große Aussicht
3. Bummel und Nachtwächter
Ein weiterer Tipp: Die Altstadt in Leer. Das Licht dringt aus den Schaufenstern, die Laternen leuchten. „Perfekt, um durch die Straßen zu bummeln“, sagt der Tourismus-Experte.
Zusammen mit Therese und dem Schienfatt.
Gepostet von LEER entdecken am Freitag, 1. September 2023
Wer dabei noch etwas erfahren möchte, kann auch eine Zeitreise in das 19. Jahrhundert machen: Nachtwächter – Schienfattloper – führen vom Museumshafen aus für rund 90 Minuten durch die Franzosenzeit um 1810, heißt es von den Verantwortlichen. Preis: Neun Euro pro Person.
4. Adel und Müller
So manche Sehenswürdigkeit wird abends umso sehenswerter: Dazu gehört nach Radtke zum Beispiel die Evenburg in Leer. Das Gebäude werde zu bestimmten Anlässen beleuchtet, der Park lade zum Spaziergang ein. Die Burg Stickhausen sei ebenfalls immer ein Blickfang.
Aber auch viele Mühlen würden in Herbst oder Winter geschmückt, meist die in Logabirum oder Stapelmoor, zählt er auf.
5. Natur pur