Fußballer stehen im Viertelfinale  TuRa Westrhauderfehn gewinnt Pokalkrimi im Elfmeterschießen

| | 04.10.2023 23:25 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
TuRa 07 (rechts Daoud Jajan) hat im Viertelfinale nun ein Heimspiel. Foto: Damm
TuRa 07 (rechts Daoud Jajan) hat im Viertelfinale nun ein Heimspiel. Foto: Damm
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Im Bezirkspokal-Achtelfinale bei Turabdin Delmenhorst fanden die Ostfriesen nach neun Personalwechseln schwer in die Partie. Doch dann steigerte sich TuRa und holte auch dank Joker-Hilfe ein 0:2 auf.

Delmenhorst - TuRa 07 Westrhauderfehn überwintert im Fußball-Bezirkspokal. Die Ostfriesen gewannen das Achtelfinal-Duell zweier Bezirksligisten am Mittwochabend bei Turabdin Delmenhorst mit 6:4 nach Elfmeterschießen. Nach 90 Minuten hatte es vor 80 Zuschauern, darunter 40 aus Rhauderfehn, 2:2 gestanden. TuRa holte dabei im Pokalkrimi ein 0:2 auf und erzwang durch ein spätes Tor von Fabian Wendt das Elfmeterschießen.

Umkämpft war die Pokalpartie in Delmenhorst. Foto: Damm
Umkämpft war die Pokalpartie in Delmenhorst. Foto: Damm

„Ich bin hochzufrieden mit meiner Mannschaft. Sie hat nie aufgegeben und sich in der zweiten Halbzeit nochmal enorm gesteigert“, meinte TuRa-Trainer Michael Zuidema, der die Rotations-Maschine angeschmissen hatte. Gegenüber dem 2:1-Ligasieg am Freitag gegen Holtland tauschte er die Startelf auf neun Positionen.

Direkt verwandelte Ecke zum 0:1

Die Partie hätte für die Ostfriesen viel schlechter kaum starten können. Mergim Bajqinovci verwandelte nach zwei Minuten eine Ecke direkt. TuRa war zu Beginn noch nicht so auf der Höhe. Vor allem bezüglich des Turabdin-Musters, die offensiven Spieler mit langen Bällen in Szene zu setzen und das Mittelfeld so zu überbrücken. Der Torschütze scheiterte so mit einem Fernschuss knapp (9.), Houssein Hazimeh traf kurz darauf aus drei Minuten nur das Außennetz (12.).

Spieldaten

Westrhauderfehn: Marks; Bohlen, Meiners, Möhlmann, J. Meyer, Marc Schulte, Marcel Schulte (64. Wendt), Pruin (84. Douwes), Weber (64. Janßen), Jajan (64. de Buhr), Mansholt (65. Weßling).

Tore: 1:0, 2:0 Bajqinovci (2., 34.), 2:1 Marc Schulte (68.), 2:2 Wendt (92.). Elfmeterschießen: 2:3 Weßling, Artan schießt neben das Tor, Wendt scheitert am Torwart, Yousef scheitert an Marks, 2:4 Möhlmann, 3:4 T. Karli, 3:5 de Buhr, 4:5 Hazimeh, 4:6 Janßen.

Eine Doppelchance von Timo Mansholt, der am Torwart scheiterte, und ein Kopfball von Tim Meiners nach der anschließenden Ecke über das Tor waren die ersten offensiven Lebenszeichen der Gäste (16.), die nach 25 Minuten viel besser in die Partie fanden. Jonas Meyer traf in dieser Phase aus 20 Metern nach einem Freistoß das Lattenkreuz. Delmenhorsts Torwart verhinderte dann mit einer Fußabwehr den Ausgleich von Timo Mansholt (30.), ehe der Gastgeber eine Unsicherheit in der Abwehr zum 2:0 nutzte. Ein langer Ball erreichte Bajqinovci, der den Gegenspieler abschüttelte, Torwart Nils Marks ausspielte und aus ganz spitzem Winkel sehenswert zum 2:0 einschob (38.).

Viertelfinal-Gegner steht schon fest

Nach ausgeglichenen ersten 15 Minuten zu Beginn der zweiten Halbzeit legte TuRa dann nochmal einen Zahn zu. Das lag auch an vier Stammspielern, die nun eingewechselt wurden. Eine Flanke von Joker Sönke Weßling verwertete Marc Schulte per Direktabnahme zum 2:1 (68.). Danach war TuRa überlegen, aber auch anfällig für Konter. Bei einer Doppelchance in der 72. Minute verhinderte Torwart Nils Marks zweimal per Fußabwehr das 3:1. Zwei weitere Konter wurden knapp vergeben (80./88.).

TuRa blieb am Drücker. Bei einer Ecke lag das 2:2 in der Luft, das dann eine Co-Produktion von zwei Jokern war. Janek de Buhr flankte, Fabian Wendt köpfte ein (92.). So stand es 2:2, Abpfiff. Da TuRa dann im Elfmeterschießen das bessere Ende für sich hatte, darf sich der Verein nun über ein Heimspiel gegen den SV Bad Laer an Ostern 2024 freuen.

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