Landesliga-Niederlage für Esens  Nach Trainerschock erzielt Gesmold kuriose Tore gegen TuS Esens

| | 03.10.2023 18:19 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Remko Til war an beiden Gegentreffern beteiligt. Archivfoto: Steenhoff
Remko Til war an beiden Gegentreffern beteiligt. Archivfoto: Steenhoff
Artikel teilen:

Der TuS Esens bleibt im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga Weser-Ems stecken. Beim Mitaufsteiger SV Viktoria Gesmold unterlagen die Ostfriesen denkbar unglücklich mit 1:2 (1:2).

Gesmold - Der Gegner hatte schon vor dem Spiel einen Schock zu verdauen. Denn Trainer Oliver Ioannou bat die Verantwortlichen am Sonntag kurzerhand um eine Vertragsauflösung. Der Hintergrund: Ioannou hatte ein Angebot von seinem Ex-Verein SV Drochtersen/Assel vorliegen. Der Regionalligist hatte sich nach einem schwachen Saisonstart von seinem Coach Frithjof Hansen getrennt. Schweren Herzens stimmte Gesmold dem Wechsel schließlich zu. Ioannou kassierte bei seiner Rückkehr gleich eine bittere 7:8-Pokalniederlage nach Elfmeterschießen beim SV Meppen.

Spieldaten

TuS Esens: Havemann, Til, Rosenboom, Ahrends, Sukowski, Taddigs (81. Köneke), Bamezon (76. Brinkmann), Pinkernell (64. Freudenberg), Stainbank, Hohn, Smidt.

Tore: 1:0 Linnemann (33.), 1:1 M. Kleine-Kalmer (36./Eigentor), 2:1 Linnemann (42.).

Ebenso unglücklich verlief der Auftritt des TuS Esens in Gesmold, die von ihren bisherigen Co-Trainern Lukas Kleine-Kalmer und Simon Niederwestberg betreut wurden. „Die Niederlage ist extrem bitter. Wir sind in der gesamten Partie hoch überlegen, belohnen uns selber nicht und müssen dann zwei ganz kuriose Gegentore hinnehmen“, meinte TuS-Trainer Ralf Backhaus nach der Partie.

Esens mit besserem Start

Esens erwischte den besseren Start und hätte bei Möglichkeiten von Remko Til und Gabriel Bamezon auch in Führung gehen können. Gesmold stand über weite Strecken nur hinten drin. Mit der ersten Aktion gingen die Gastgeber aber gleich in Führung. Nico Linnemann (33.) fasste sich aus 20 Metern ein Herz, der Schuss wäre normalerweise eine leichte Beute für TuS-Keeper Jannes Havemann gewesen. Doch Remko Til fälschte den Ball unhaltbar ab.

Spieldaten

TuS Esens: Havemann, Til, Rosenboom, Ahrends, Sukowski, Taddigs (81. Köneke), Bamezon (76. Brinkmann), Pinkernell (64. Freudenberg), Stainbank, Hohn, Smidt.

Tore: 1:0 Linnemann (33.), 1:1 M. Kleine-Kalmer (36./Eigentor), 2:1 Linnemann (42.).

Mit einem schnellen Angriff gelang Esens der Ausgleich. Finn Rosenboom setzte Klaas Taddigs in Szene. Seine scharfe Hereingabe lenkte Matthis Kleine-Kalmer ins eigene Gehäuse ab. Hinter ihm standen allerdings noch einige einschussbereite Esenser. Auf kuriose Art und Weise mussten die Gäste dann noch vor der Pause den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Remko Til, eigentlich die Sicherheit in Person, wird schnell angelaufen. Nico Linnemann luchst ihm den Ball ab und hat keine Mühe, zum 2:1 einzuschieben.

Kein Vorwurf an Til

„Remko hat uns schon so oft den Arsch gerettet, das kann passieren“, so Backhaus. Sein Team sei nach dem Wechsel zwar hoch überlegen gewesen. „Dafür haben wir uns aber leider auch zu wenig Torchancen erarbeitet. Wir haben die Qualität, zeigen sie momentan leider zu wenig“, meinte Backhaus.

Ähnliche Artikel