Seniorenwohnanlage Heisfelde  Staatsanwaltschaft ermittelt weiter wegen Fehlbehandlung

Nikola Nording
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Von Nikola Nording
| 24.09.2023 12:01 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt weiter. Foto: Cordsen
Die Staatsanwaltschaft Aurich ermittelt weiter. Foto: Cordsen
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In einem Verfahren wird geprüft, in einem weiteren ermittelt: Die Staatsanwaltschaft Aurich ist weiterhin mit der Seniorenwohnanlage Heisfelde beschäftigt.

Leer - Nach einer Anzeige im Zusammenhang mit der Seniorenwohnanlage Heisfelde in Leer prüft die Staatsanwaltschaft Aurich weiterhin die Gegebenheiten. Wie Staatsanwaltschaft Stefan Gleissner auf Nachfrage dieser Zeitung mitteilt, dauert die Prüfung des Vorliegens eines Anfangsverdachts aufgrund der Anfang September eingegangenen Strafanzeige an. Auch die Ermittlungen in dem seit Februar 2022 anhängigen Verfahren ginge noch weiter. Den konkreten Stand der Ermittlungen und auch, warum schon so lange ermittelt werde, teilte er nicht mit.

Bereits im Februar 2022 ging bei der Polizei in Leer eine Anzeige unter anderem wegen pflegerischer Fehlbehandlung ein. Die Staatsanwaltschaft Aurich übernahm im Mai 2022 und ermittelt seitdem.

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Die Pflegemängel in der Seniorenwohnanlage haben in den vergangenen Wochen für einigen Wirbel gesorgt. Zum einen, weil die Noten, die der Medizinische Dienst der Krankenkassen der Einrichtung im Mai des vergangenen Jahres sowie auch ein Jahr später bei einer weiteren Prüfung gegeben hat, zum Teil wirklich schlecht waren. Die Rede war von erheblichen und schwerwiegenden Mängeln. Zum anderen, weil es mehr als ein halbes Jahr dauerte, bis der Landkreis, der der Träger der Seniorenwohnanlage ist, die Öffentlichkeit über die Dramatik der Situation informierte. Die Angehörigen wurden Mitte August, also mehr als ein Jahr nach der Überprüfung informiert.