Bezirksliga am Freitagabend 3:0 nach 14 Minuten – TuRa 07 Westrhauderfehn mit Blitzstart
Die frühe Führung war auch der Endstand. Denn so sehr sich Trainer Zuidema über den Beginn freute, so sehr ärgerte er sich über den „Verwaltungsmodus“ seiner Elf. Einen Mann des Tages gab es aber.
Rhauderfehn - Die Bezirksliga-Fußballer von TuRa 07 Westrhauderfehn nähern sich immer mehr der Tabellenspitze an. Die Fehntjer besiegten am Freitagabend dank einer furiosen Anfangsphase den TuS Strudden vor 200 Zuschauern mit 3:0. Das Resultat stand dabei schon nach 14 Minuten fest. Für TuRa geht es am Dienstagabend mit dem Bezirkspokal weiter. In der 3. Runde empfängt Westrhauderfehn dann den TV Bunde, den man in der Tabelle nun überholt hat. Die Bunder verloren am Freitagabend zeitgleich beim Tabellenführer Leer mit 1:3.
„Die ersten 20 Minuten waren super“, freute sich TuRa-Trainer Michael Zuidema nach dem vierten Sieg im fünften Liga-Spiel. Nur beim 5:5-Auftakt gegen Larrelt wurden Punkte abgegeben. „Ich bin aber nicht zufrieden damit, dass wir das Spiel ab der 20. Minute nur noch verwaltet haben. Das kann gegen manch anderen Gegner dann noch anders ausgehen.“
Onno Janßen Mann des Tages
Der Mann der ersten Halbzeit in einer entfesselt startenden TuRa-Mannschaft hieß Onno Janßen. Nach einem ersten gefährlichen Abschluss von Janek de Buhr in der zweiten Minute war es der neue rechte Mittelfeldspieler, der großen Anteil daran hatte, dass TuRa zwischen der achten und 14 Minuten drei Treffer erzielte und die Weichen so ganz schnell auf Sieg gestellt hatte.
Spieldaten
Westrhauderfehn: Gossmann; Bohlen (46. Meyer), Janßen, Douwes, Mansholt (46. Marks), Marc Schulte (60. Marcel Schulte), Weßling, Schütte, de Buhr (73. Pruin), Jajan (60. Jajan), Meiners.
Tore: 1:0 Janßen (8.), 2:0 Janßen (10.), 3:0 Mansholt (14.).
Der frühere Abwehrspieler ist unter dem neuen Trainer Michael Zuidema weiter nach vorne gerückt und so auch an mehr Offensivaktionen beteiligt. Beim 1:0 verwertete er eine schöne Flanke von Felix Douwes in Torjäger-Manier mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung des TuS-Torwarts Rene Breu (8.). Zwei Minuten später machte er es wieder mit Köpfchen und nickte eine Freistoßflanke ins Netz. Beim 3:0 trat der schnelle Mittelfeldrenner dann als Passgeber auf. Seine präzise flache Hereingabe nach einem Flankenlauf verwertete Timo Mansholt direkt zum 3:0 – nach 14 Minuten. „Wir hatten vor allen Dingen nach Diagonalbällen große Probleme zu Beginn“, ärgerte sich TuS-Trainer Thilo Janssen.
Nicht viel los in Halbzeit zwei
Felix Schütte köpfte dann nach einer Ecke noch neben das Tor, ehe der Gastgeber das Tempo drosselte. So kam der Gast nach 28 Minuten zu seinem ersten Abschluss und nach 34 Minuten zu einer Großchance. Torwart Hendrik Gossmann war zum Verteidigen aus dem Tor geeilt, Steffen Buhr flankte in den Strafraum. Dort rettete Schütte vor dem einschussbereiten Tom Mammen. Ein Kopfball von Mansholt und ein Abschluss von de Buhr standen noch bei TuRa vor der Pause auf der TuRa-Habenseite.
Nach dem Wechsel konnte Strudden die Partie weitestgehend ausgeglichen gestalten, weil TuRa auch nicht mehr aus dem Verwaltungsmodus herauskam. Gefahr strahlte der Gast aus Friedeburg aber nie aus. Der Gastgeber kam jedoch auch nur noch zweimal gefährlich vor das Tor, als erst Daoud Jajan (59.) und dann Julian Jauken (85.) Möglichkeiten zum 4:0 vergaben. So reichten 20 euphorische Minuten mit drei Toren in sieben Minuten für drei lockere Punkte.