Grundschule in Osterfehn Probleme bei Sanierung des Daches
Die Grundschule in Ostrhauderfehn wird derzeit saniert. Doch nun gibt es Probleme und der Verwaltungsausschuss hat getagt. So geht es nun weiter.
Ostrhauderfehn - Was ist los an der Grundschule an der Middendorfstraße in Ostrhauderfehn? Denn die Arbeiten für die Installation der neuen Belüftungsanlage sind weitaus umfangreicher als ursprünglich geplant. Sogar der Verwaltungsausschuss der Gemeinde hat deshalb schon getagt.
Gerta Waden, Sprecherin der Gemeinde Ostrhauderfehn, erklärt: Die Schule soll eine neue Lüftungsanlage bekommen. Die Maßnahme wird zu 80 Prozent aus dem Programm „Bundesförderung corona-gerechte Stationäre raumlufttechnische Anlagen“ gefördert. Doch dabei trat das nächste Problem auf. „Im Zuge dieser Baumaßnahmen wurde bei den Deckendurchbrüchen festgestellt, dass das in den 1990er-Jahren errichtete Dachgeschoss nicht mehr den heutigen Anforderungen des Brandschutzes entspricht. Außerdem sind am Dach mehrere Stellen undicht und die Dachflächenfenster und deren Beschattung weisen ebenfalls Beschädigungen auf“, so Waden auf Anfrage. Eine Gefahr für die Schüler habe es nicht gegeben. Auch die Dämmung und die Anzahl der Toiletten in dem Geschoss seien nicht mehr auf dem aktuellen Stand. Insbesondere die Dämmung mache „das Lernen in den Sommermonaten kaum erträglich“, heißt es weiter.
Verwaltungsausschuss tagte
Und deshalb wurde der Verwaltungsausschuss – das ist nach dem Gemeinderat das höchste politische Gremium – einberufen. Wie Waden schildert, habe sich das Gremium vor Ort mit der Problematik befasst und entschieden: Eine Dachsanierung soll schnellstmöglich erfolgen.
Derzeit würde im Rathaus die Ausschreibung für das Projekt laufen, so Waden weiter. Bei dem neuen Dach soll von Dachflächenfenstern Abstand genommen und stattdessen Dachgauben aufgesetzt werden, um so auch gleich die Größe der Klassenräume an die heutigen Standards anzupassen. „Die Kosten dieser Maßnahme belaufen sich auf circa eine Million Euro. Es wird mit einer Bauzeit von einem Jahr gerechnet.“ In den nächsten Wochen rund um den Monatswechsel soll die Ausschreibung veröffentlicht werden. Solange die Schüler nicht zurück in die Klassenräume im Dachgeschoss können, werden sie in den ohnehin schon vorhandenen Klassencontainern untergebracht.
Das ist aber noch nicht alles: Außerdem werden die seit zwei Jahren laufenden Arbeiten zum Umbau zu einer Ganztagsschule fortgesetzt.