Spiel in der Ostfrieslandliga Auf 1:5-Pleite reagiert TuRas U23 mit einem 5:1-Heimsieg
Vor einer Woche verlor Westrhauderfehn mit 1:5 bei Leerhafe-Hovel. Am Sonntag fanden die TuRaner mit einem 5:1-Sieg gegen Marienhafe wieder in die Spur. Dabei hätten sie noch höher gewinnen können.
Westrhauderfehn - Die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn bezwang TuRa Marienhafe am Sonntag zu Hause mit 5:1 und kletterte dadurch auf Rang zwei in der Tabelle der Fußball-Ostfrieslandliga. Das junge Team von Trainer Marcel Degner zeigte sich unbeeindruckt von der 1:5-Klatsche beim Aufsteiger SV Leerhafe-Hovel am vorletzten Wochenende und ließ vor 100 Zuschauern in der Vormittagspartie nie Zweifel an einem Sieg aufkommen.
„Wir haben zwar keine überragende Leistung gezeigt, aber den Gegner klar beherrscht“, freute sich Degner nach dem dritten Erfolg im vierten Spiel. „Wenn man bedenkt, dass wir bisher immer in verschiedenen Formationen aufgelaufen sind, ist das schon beachtenswert. Jetzt freuen wir uns auf das Spitzenderby in Ihrhove am nächsten Sonntag“, sagte Degner weiter.
Marienhafe hatte die erste Chance
Die Gäste aus Marienhafe erwischten den besseren Start, als sie einen Ball an der Mittellinie eroberten, mit dem Andy Penz bis vors Tor lief, dann aber nicht selbst abschloss, sondern den Ball quer auf Björn Peters legte. Er scheiterte aber an Tammo Santjer im Fehntjer Tor. Danach beherrschten die Platzherren das Spiel, scheiterten jedoch zunächst bei Möglichkeiten von Wendt, Jonas Meyer und Mathis Buscher am überragenden Marco Geiken im Tor der Brookmerländer. In der 32. Minute wurde Fabian Wendt von Henning Murra im Strafraum gelegt, den fälligen Strafstoß verwandelte Thies Schulz sicher zur Führung. Kurz vor der Pause erhöhte der pfeilschnelle Niko Wittrock, den die Gästeabwehr nie in den Griff bekam, im Nachschuss auf 2:0.
Direkt nach dem Wiederanpfiff klärte Geiken bei einem Schuss von Ibrahim Diarrassouba nach Vorarbeit von Wittrock mit dem Fuß zur Ecke. In der 57. Minute setzte sich Penz am rechten Flügel durch und überwand Santjer mit einem Traumtor aus 20 Metern zum Anschluss. Doch nur fünf Minuten später entwischte Wittrock seinem Gegenspieler erneut, passte in die Mitte, wo Wendt goldrichtig stand und nur noch einzuschieben brauchte.
In der 77. Minute verhinderte Geiken den nächsten Treffer, als er zunächst gegen Diarrassouba und dann gegen Wittrock klärte. Beim 4:1 in der 77. Minute war aber auch er chancenlos. Diarrassouba spielte den Ball zu Wittrock, der aus 18 Metern trocken ins lange Eck abzog. Nachdem Wittrock nach Vorarbeit von Marius Junker noch einmal den Pfosten traf, setzte Matthias Malchus in der Nachspielzeit den Schlusspunkt zum 5:1.