Hamburg Wo in Deutschland die Mieten am teuersten sind – und wo am günstigsten
Die Mieten steigen deutschlandweit. Doch in welchen Regionen zahlen Mieter am meisten und wo am wenigsten? Darüber geben neue Zahlen aus dem Mikrozensus Auskunft.
Der Mietmarkt in Deutschland ist angespannt, weil zu wenig neu gebaut wird, was unter anderem an den hohen Bauzinsen liegt. Die hohe Nachfrage nach Mietwohnungen bei zu geringem Angebot sorgt für hohe Quadratmeterpreise. Wie hoch sie sind, das zeigen Zahlen zum Thema Wohnen des Mikrozensus aus dem Jahr 2022.
Im Schnitt zahlen Mieter demnach monatlich 10,60 Euro pro Quadratmeter für ihre Wohnung. In dem Betrag sind die Bruttowarmmiete plus wohnbezogene Kosten an Dritte wie Abschlagszahlungen an Stromanbieter sowie Heizkosten und monatliche Gebühren an Wasserwerke, sofern diese nicht bereits in den Nebenkosten enthalten sind, mit berücksichtigt.
Demnach zahlen Mieter im Regierungsbezirk Oberbayern im Schnitt deutschlandweit mit Abstand am meisten. 14,40 Euro Wohnkosten pro Quadratmeter werden in der Region fällig, zu der auch Landkreise wie Starnberg, Miesbach oder Fürstenfeldbruck gehören.
Damit liegt Oberbayern vor Hamburg, das mit 13,10 Euro pro Quadratmeter den zweiten Platz erreicht.
Deutlich günstiger wohnen lässt es sich derzeit noch in Bezirken in Ostdeutschland wie Dresden, Leipzig und Chemnitz. Auch das nordrhein-westfälische Detmold und das niedersächsische Gebiet Weser-Ems landen unter den Regierungsbezirken mit den niedrigsten durchschnittlichen Wohnkosten.
Diese Statista-Grafik zeigt die acht teuersten Städte beziehungsweise Regierungsbezirke sowie die acht günstigsten: