Westrhauderfehn gewinnt 4:1  TuRa-Trainer Zuidema freut sich über eine „Superleistung“

Hans Damm
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Von Hans Damm
| 20.08.2023 19:48 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Allen Grund zu jubeln hatte das TuRa-Team. Foto: Damm
Allen Grund zu jubeln hatte das TuRa-Team. Foto: Damm
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Die Fehntjer lagen gegen den TuS Pewsum 0:1 in Rückstand. Doch das warf die Gastgeber nicht um. Was das Zuidema-Team dann zeigte, stellte den Trainer mehr als zufrieden.

Westrhauderfehn - Fußball-Bezirksligist TuRa 07 Westrhauderfehn krönte eine starke Vorstellung mit einem deutlichen 4:1-Sieg über den TuS Pewsum. Die Gäste gingen zwar vor 150 Zuschauern durch einen von Marek Hinrichs verwandelten Foulelfmeter in Führung, ließen nach dem von Timo Mansholt erzielten Ausgleich in der 35. Minute nach und mussten im zweiten Durchgang die Überlegenheit der Platzherren anerkennen.

Der Gastgeber (links Nico Bohlen) siegte verdient. Foto: Damm
Der Gastgeber (links Nico Bohlen) siegte verdient. Foto: Damm

„Das war eine Superleistung“, freute sich TuRas Trainer Michael Zuidema nach dem Abpfiff. „Nach dem Rückstand haben wir etwa gewackelt. Der Ausgleich hat uns dann wieder ins Spiel gebracht und nach der Pause haben wir Pewsum klar dominiert.“

Pewsum beginnt schwungvoll

Pewsum begann mit viel Elan, presste früh, die Abwehr-Dreierkette rückte bis kurz hinter die Mittelline vor, zeigte sich aber über Außen zunächst anfällig. In der neunten Minute setzte sich Nico Bohlen auf rechts durch, passte auf Janek de Buhr, dessen Direktschuss lenkte aber ein Abwehrspieler zur Ecke. Kurz darauf zog Timo Mansholt den Ball nach einem Solo auf der linken Seite scharf vor das Tor, Daoud Jajan kam aber einen Tick zu spät.

Spieldaten

TuRa: N. Marks, Bohlen, Schütte, Möhlmann, Douwes, Janßen (64. J. Marks), Marc Schulte (82. L. Buscher), Weßling, de Buhr (7. Meiners), Jajan (75. Marcel Schulte), Mansholt (61. Jauken).

Tore: 0:1 Hinrichs (Foulelfmeter, 15.), 1:1 Mansholt (35.), 2:1 de Buhr (48.), 3:1 Jajan (64.), 4:1. J. Marks (70.).

Die Krummhörner übernahmen danach die Spielkontrolle und gingen in der 15. Minute in Führung, nachdem Max Möhlmann Carsten Weyers im Laufduell zu Fall brachte und Schiedsrichter Maximilian Ziolkowki vom SV Herbrum, der mit dem intensiv aber fair geführten Duell keine Probleme hatte, sofort auf den Punkt zeigte. Hinrichs verwandelte.

Mansholt trifft zum 1:1

Nach einem Diagonalpass von Malte Risto zog Weyers fünf Minuten später direkt ab, verpasste aber das Tor und die höhere Führung. In der 33. Minute tauchte Hinrichs nach einem Einwurf frei am kurzen Pfosten auf, schloss aus fünf Metern aber nicht selbst ab, seine Hereingabe fand aber keinen Abnehmer. Auf der anderen Seite wurde ein Kopfball von Onno Janßen nach einer verunglückten Faustabwehr von TuS-Keeper Nils Ludwig geblockt. Kurz darauf wurde eine Flanke von Mansholt unzureichend geklärt, Bohlen brachte das Leder wieder vors Tor, wo Mansholt schnell reagierte und den Ball über die Linie bugsierte.

Mit dem Pausenpfiff hatten die Fehntjer noch eine Schrecksekunde zu überstehen. Eine Kopfballrückgabe von Felix Schütte gegen die Laufrichtung des sicheren Nils Marks im Tor der Platzherren konnte dieser gerade noch vor Überschreiten der Torlinie abwehren. In der 48. Minute fiel dann der schnelle Führungstreffer für die Gastgeber. Onno Janssen eroberte einen Ball auf der Torauslinie, flankte in die Mitte, wo de Buhr eine Konfusion in der Pewsumer Abwehr nutze und aus zwei Metern einköpfte. Beim nächsten Angriff zog de Buhr aus 20 Metern ab, der Ball rutschte Ludwig über die Hände, flog aber über das Tor.

Gäste-Trainer ist unzufrieden

Bei einem Gegenangriff scheiterte Jannis Hempelmann in der 60. Minute am stark reagierenden Marks. Nach em er kurz davor nach einer schönen Kurzpassfolge im Gästestrafraum noch zu lange mit dem Torschuss gezögert hatte, schloss Jajan den nächsten Angriff überlegt zum vorentscheidenden 3:1 ab (64.). Den Deckel drauf machte der gerade eingewechselte Jonte Marks in der 70. Minute, als er bei einem Solo nicht entscheidend gestört wurde und aus 18 Metern trocken einnetzte. TuRa brachte den Sieg problemlos über die Runden.

Gästetrainer Jonas Petersen war enttäuscht vom Auftritt seiner Mannschaft. „Wir sind gut gestartet, hatten eigentlich alles im Griff, haben uns dann von dem Ausgleichstreffer verunsichern lassen und nach der Pause die nötige Gegenwehr vermissen lassen.“

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