Hamburg  Warum immer mehr Saturn-Märkte aus deutschen Städten verschwinden

Jakob Patzke
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Von Jakob Patzke
| 06.08.2023 17:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Viele Saturn-Märkte in Deutschland haben dicht gemacht. Foto: imago images/Rupert Oberhäuser
Viele Saturn-Märkte in Deutschland haben dicht gemacht. Foto: imago images/Rupert Oberhäuser
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Manch einem mag es bereits aufgefallen sein: In vielen deutschen Städten werden Filialen des Elektronikmarkts Saturn geschlossen. Dahinter steckt eine Strategie des Inhabers Ceconomy.

Geht es um elektronische Geräte jeglicher Art, suchen viele Verbraucher einen Saturn-Markt auf. Doch immer mehr Filialen der Elektronikmarkt-Kette verschwinden aus den deutschen Stäten. So gab es im Jahr 2019 noch 150 Saturn-Geschäfte, mittlerweile hat sich die Zahl auf 122 reduziert. Das berichtet die „Lebensmittel Zeitung“.

Auffällig dabei ist, dass sich die Zahl der Media-Markt-Filialen im gleichen Zeitraum überhaupt nicht verändert hat (271). Beide Ketten gehören zum internationalen Handelskonzern Ceconomy, der jetzt offenbar die Elektronikmarkt-Landschaft hierzulande verändern möchte. Denn hinter der Schließung von Saturn-Filialen steckt eine Strategie.

Wie die „Lebensmittel Zeitung“ weiter berichtet, sollen einige der geschlossenen Saturn-Märkte unter dem Namen Media-Markt wiedereröffnet werden. Hintergrund für dieses Vorhaben seien Ergebnisse „umfassender Umfeld- und Marktanalysen.“ Das bedeutet: Jeder Standort werde überprüft, ob eher eine Saturn- oder Media-Markt-Filiale zum entsprechenden Umfeld passt. Dabei falle die Wahl häufiger auf Media-Markt.

Weiterlesen: Media Markt und Saturn stärken Zusammenarbeit: Was sich für Kunden ändert

Die Strategie von Ceconomy bedeutet jedoch nicht, dass jeder geschlossene Saturn-Markt eine Zukunft hat. Laut „Lebensmittel Zeitung“ wurden im Geschäftsjahr 2020/21 13 Filialen für immer geschlossen, in diesem Jahr sind es bislang zwei Märkte.

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