Unglück in der Nordsee Deutscher war an Bord der „Fremantle Highway“
Die Besatzung der „Fremantle Highway“ bestand aus 21 Personen. Doch nach Ausbruch des Feuers vor Ameland gingen 23 von Bord. Nun gibt es Hinweise darauf, wer die anderen beiden Menschen waren.
Ameland - Auf dem Autofrachter „Fremantle Highway“, der seit der Nacht auf Mittwoch brennend in der Nordsee vor den niederländischen Inseln Ameland und Terschelling treibt, soll sich zum Zeitpunkt des Unglücks auch ein Deutscher befunden haben. Das berichteten niederländische Medien am Freitag mit Berufung auf die japanische Reederei Kawasaki Kisen Kaisha (K Line). Möglicherweise sei auch ein Niederländer an Bord gewesen.
Der Frachter war in der Nacht auf Mittwoch in Brand geraten. Einige Besatzungsmitglieder waren nach vergeblichen Versuchen, das Feuer zu löschen, über Bord gesprungen und hatten sich hierbei verletzt, andere wurden mit Hubschraubern vom Schiff geholt. Ein Crewmitglied kam während der Evakuierung ums Leben. Laut niederländischer Küstenwache, die zur Nationalität sowie zum Gesundheitszustand der Besatzungsmitglieder bisher keine Angaben macht, verließen insgesamt 23 Menschen die „Fremantle Highway“.
Die Besatzung des Schiffs bestand laut einem Schreiben der Reederei K-Line vom Mittwoch aus 21 Indern. Bei den zwei zusätzlichen Personen an Bord zum Zeitpunkt des Unglücks soll es sich laut Medienberichten um einen niederländischen Lotsen sowie einen Superintendenten mit deutscher Staatsangehörigkeit handeln, der etwa für Überprüfungen der Sicherheit zuständig ist.
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