Planungen von Bauunternehmen Horn  Auf Großprojekt in Osterfehn soll Barkei-Gelände folgen

| | 11.06.2023 08:02 Uhr | 1 Kommentar | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Giulia Horn zeigt eines der beiden Gebäude, die bei einem Schautag präsentiert werden sollen. Foto: Hellmers
Giulia Horn zeigt eines der beiden Gebäude, die bei einem Schautag präsentiert werden sollen. Foto: Hellmers
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Das Bauunternehmen Horn erreicht bei einem Siedlungsprojekt in Ostrhauderfehn ein Etappenziel. Parallel laufen die Planungen für das Barkei-Gelände in Leer. Das ist der Zeitplan.

Ostrhauderfehn/Leer - Mitten im Herzen von Ostrhauderfehn will das Bauunternehmen Horn eine Siedlung für rund 150 Menschen errichten. Das Projekt hat nun ein Etappenziel erreicht, während parallel bereits ein weiteres Bauvorhaben – jenes in Leer auf dem Barkei-Gelände – konkrete Formen annimmt.

Wie weit das Vorhaben mit insgesamt sieben Häusern auf dem Gelände des ehemaligen Trendmöbel-Marktes fortgeschritten ist, lässt sich von der Hauptstraße kaum erahnen. Denn die beiden Gebäude direkt an der Hauptstraße sind als letztes an der Reihe. Die fünf weiteren Häuser stehen in zwei Reihen dahinter und sind schon weit fortgeschritten. Zwölf Wohnungen –  insgesamt sollen auf dem Areal 60 entstehen – können schon in diesem Sommer bezogen werden. „Wir sind fast fertig“, sagt Giulia Horn. Sie kümmert sich im Unternehmen ihres Vaters Vadim Horn als Assistenz der Geschäftsführung für Vermietungen, Verwaltung und Verkauf.

Möglichkeit im Zentrum zu Leben

Das Unternehmen möchte die Wohnanlage potenziellen Mietern am Sonntag, 25. Juni, von 12 bis 16 Uhr bei einem Tag der offenen Tür präsentieren. Die Wohnungen sind zwischen 89 und 136 Quadratmeter groß, energieeffizient und ähnlich zu den anderen fünf Gebäuden. Die sollen zum Jahreswechsel beziehungsweise im Mai nächsten Jahres fertig werden. Gegen die Kritik, dass seine Häuser so groß sein, wehrt sich Unternehmer Vadim Horn. Nur so könne es vielen Leuten ermöglicht werden im Zentrum zu leben. Das wiederum bedeute kurze Wege und erhöhe insbesondere bei älteren Menschen die Selbstständigkeit.

Wie Lydia de Boer, die Stellvertreterin von Bürgermeister Günter Harders, kürzlich erläuterte, wachse die Gemeinde auch weiter. Deshalb würde noch Wohnraum benötigt. In den vergangenen zwölf Monaten seien knapp 200 Menschen nach Ostrhauderfehn gezogen. Wenn dann im Mai nächsten Jahres die Arbeiten in Ostrhauderfehn erledigt sind, sollen die Baufahrzeuge praktisch direkt nach Leer fahren. Dort soll dann rund sieben Jahre nach dem Kauf endlich mit dem Projekt auf dem Gelände der ehemaligen Gaststätte Barkei an der Heisfelder Straße begonnen werden.

So steht es um das Barkei-Gelände

Dafür müsse das Projekt aber noch eine wichtige Hürde nehmen. „Wir haben eine sehr hohe Lärmschutzauflage“, erläutert Vadim Horn. Deshalb müssen die Planungen noch einmal überarbeitet und anschließend genehmigt werden. Da sich noch einiges ändern kann, möchte er noch keine exakten Pläne veröffentlichen. Doch von der Größe und Umfang sei das Projekt ähnlich dem in Ostrhauderfehn.

Ein weiteres großes Projekt mit 14 Wohneinheiten ist derweil im Hamburger Stadtteil Schnelsen in Arbeit, sagt Horn.

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