Mehrere Lkw voll beladen  Gebürtiger Barßeler startet Hilfstransport in die Ukraine

Holger Weers
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Von Holger Weers
| 08.05.2023 16:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Das Foto zeigt Michael Kröger (5. von links) mit den Fahrern der Lkw. Im Hintergrund sind die gespendeten Hilfsgüter zu sehen. Foto: Weers
Das Foto zeigt Michael Kröger (5. von links) mit den Fahrern der Lkw. Im Hintergrund sind die gespendeten Hilfsgüter zu sehen. Foto: Weers
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Michael Kröger, der in dem kriegsgebeutelten Land lebt, hatte erneut eine Hilfsaktion organisiert. Dabei waren mehrere Tonnen an Sachspenden zusammengekommen.

Ostrhauderfehn - Gleich mehrere Lkws, voll gestopft mit Hilfsgütern, machten sich am vor wenigen Tagen vom DHL-Lager in Ostrhauderfehn aus auf den Weg in die Ukraine. Organisiert hatte den Transport der gebürtige Barßeler Michael Kröger, der in der Ukraine lebt. Durch Sachspenden waren rund 50 Tonnen dringend benötigter Hilfsgüter zusammen gekommen, wie etwa Lebensmittel, Hygieneartikel, Krankenhausbedarf (Betten, medizinische Gerät, Rollstühle, Rollatoren), Medizin, Feuerwehrausrüstung und vieles mehr.

„Wir bringen die Sachen zunächst ins Zentrallager nach Kiew. Von dort aus werden die Hilfsgüter weiterverteilt nach Charkiw, Pavlohrad, Kramatorsk und nach Bachmut in die Nähe des Kriegsgebietes“, erklärte Kröger vor der Abfahrt. Nach eigenen Angaben hat seine Hilfsorganisation mittlerweile 15 Sammelstellen in ganz Deutschland eingerichtet. Die vier Lkws waren von Speditionen kostenlos zur Verfügung gestellt worden. Einen eigenen 12-Tonnen-Lkw steuerte Michael Kröger zudem selbst.

„Die Spendenbereitschaft war groß“, sagte Kröger, der bei seiner ehrenamtlichen Tätigkeit von verschiedenen Vereinen unterstützt wird. „Wir sind aber auch dringend auf Geldspenden angewiesen. Die Spritkosten für die Lkwmüssen wir zum Beispiel selbst zahlen“, betonte Kröger. Wer spenden möchte, kann dies über die Internetseite www.direkthilfe-ukraine.com tun.

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