„Offenes Gartencafé“ in Rhaudermoor  2000 Euro für Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien gespendet

Holger Weers
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Von Holger Weers
| 05.05.2023 08:11 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Viele Menschen besuchten das „Offene Gartencafé“. Foto: Weers
Viele Menschen besuchten das „Offene Gartencafé“. Foto: Weers
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Das „Offene Gartencafé“ in Rhaudermoor war ein Erfolg. Mehrere hundert Besucher kamen. Das zehnköpfige Helferteam um Kristina Strenge sammelte Spenden für die Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien.

Rhaudermoor - Viel besser hätte die Veranstaltung nicht laufen können: Bei Sonnenschein und Temperaturen über 20 Grad hatte die Familie Strenge aus Rhaudermoor am 1. Mai zum „Offenen Gartencafé“ auf ihr Grundstück direkt am Ostfriesland-Wanderweg in Rhaudermoor eingeladen. Viele Radfahrer nahmen die Gelegenheit wahr und kehrten ein, aßen Kuchen oder eine Bratwurst. Der Erlös aus dieser Veranstaltung kam einem gemeinnützigen Zweck zugute: Das zehnköpfige Helferteam um Kristina Strenge sammelte Spenden für die Erdbeben-Opfer in der Türkei und Syrien ein.

Nach einem Kassensturz konnte Kristina Strenge die stolze Spendensumme von 2000 Euro für den guten Zweck vermelden. „Wir sind überwältigt und freuen uns total, dass wir in nur vier Stunden so eine hohe Spendensumme zusammenbekommen haben“, sagt Strenge. Das Team freue sich sehr über die große Resonanz und habe tolles Feedback von den Besuchern bekommen. Die Idee mit dem Gartencafé hatten Kristina Strenge und ihr Mann Matthias schon länger gehabt. In diesem Fall wurde das Ganze mit einer Spendenaktion verknüpft. Freunde und Bekannte sprangen als Helfer gerne ein.

Es gab auch Bratwürstchen. Foto: Weers
Es gab auch Bratwürstchen. Foto: Weers

Erste Besucher kamen schon samstags

„Offizieller Beginn am Montag war um 13 Uhr. Doch die ersten Besucher waren schon um 12.30 Uhr da“, berichtete Matthias Strenge. Die aufgestellten Sitzbänke waren durchgehend belegt. Das Hinweisschild auf das offene Gartencafé hatte man bereits einen Tag früher aufgestellt. Ein taktischer Fehler, wie sich herausstellen sollte. „Einige Besucher standen schon am Sonntag irrtümlich bei uns auf der Matte“, so Strenge.

Für die Verpflegung war gesorgt. Foto: Weers
Für die Verpflegung war gesorgt. Foto: Weers

Innerhalb der vier Stunden, die das Gartencafé geöffnet hatte, durften die Organisatoren der Veranstaltung mehrere hundert Besucher begrüßen. „Es lief bombig. Der Traum meiner Frau war es schon immer, ein Hofcafé zu haben“, sagte Matthias Strenge.

Viel Unterstützung

Neben Kaltgetränken, Kaffee, Tee und Kuchen wurden auch Waffeln und Bratwürste zum Verzehr angeboten. Auch die jüngsten Besucher hatten ihren Spaß. Es stand eine Hüpfburg zum Toben bereit. Auch ein Piratenschiff, ein Bauwagen und verschiedene Spiele zogen die Kinder in ihren Bann. Zudem konnte man sich mittels eines Seiles, an dessen Ende eine Platte hing, hin- und herschwingen.

Die Kinder hatten viele Möglichkeiten zum Spielen. Foto: Weers
Die Kinder hatten viele Möglichkeiten zum Spielen. Foto: Weers

Zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern hatte Kristina Strenge, die Lehrerin an der BBS in Papenburg Hauswirtschaft und Soziales ist, Windspiele gebastelt. Diese konnte man käuflich erwerben. Unterstützung bei der Verpflegung der vielen Besucher erhielten die Familie Strenge und ihr Helferteam durch die Bäckerei Buss, die Getränkekönner und die Schlachterei Gerdes. Das Unternehmen Deichliebe aus Westoverledingen hatte die Hüpfburg vergünstigt zur Verfügung gestellt. Auch die Helfer selbst hatten Kuchen gebacken und boten Waffeln zum Kauf an. Thermoskannen, Waffeleisen und Tabletts stellte die BBS Papenburg Hauswirtschaft und Soziales zur Verfügung.

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