Stürmer verkündet Abschied  Torjäger Keno Buß verlässt TuS Pewsum – wohin geht er?

| | 27.04.2023 17:07 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Keno Buß hatte einige Angebote vorliegen. Eine Entscheidung, welches er annimmt, steht unmittelbar bevor. Foto: Doden/Emden
Keno Buß hatte einige Angebote vorliegen. Eine Entscheidung, welches er annimmt, steht unmittelbar bevor. Foto: Doden/Emden
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Vor wenigen Wochen verkündete der TuS trotz Zusage für Bernd Buß einen Trainerwechsel im Sommer. Die Zukunft eines Spieler-Quartetts war deshalb offen. Einer von ihnen bleibt nun, drei andere gehen.

Ostfriesland - 20 Tore in der vergangenen Saison, 15 Treffer in dieser: Keno Buß ist der Torjäger beim Fußball-Bezirksligisten TuS Pewsum. Doch damit ist im Sommer Schluss. Der 23-Jährige wird dann nach vier Jahren im TuS-Trikot bei einem anderen ostfriesischen Verein auf Torejagd gehen. Bei welchem, steht noch nicht fest – aber die Entscheidung naht. „Es wird jetzt schnell gehen. Ich möchte das für mich auch jetzt entschieden haben“, so Buß.

Der Mann mit der Nummer zwölf war eine von vier noch offenen Personalien im Kader des Tabellendritten. Pewsums Sportlicher Leiter Thorsten Ulferts vermeldete aus seinem Urlaubsort im fernen Mexiko die Entscheidungen aus der Krummhörn. „Einer bleibt, drei gehen“, so Ulferts. Das Quartett hatte seine jeweiligen Zusagen nach dem Bekanntwerden des überraschenden Trainer-Wechsels von Bernd Buß (derzeit) zu Jonas Petersen (ab Sommer) zurückgenommen. Die Trainer-Söhne Keno und Hauke Buß (Torwart) sowie Joris Kosin sagten dem TuS nun ab. „Wo sie hingehen, weiß ich nicht. Auch sie hätten wir gerne behalten, aber nun haben wir alle eine Entscheidung“, so Ulferts.

Abschiedsgrund ist eindeutig

Von Fragezeichen Eric Gwosdenko aus Norden gab es dagegen doch die Zusage für einen Verbleib. „Wir sind sehr froh darüber, dass Eric bei uns bleibt. Er ist bei uns mit erst 19 Jahren schon ein wichtiger Spieler und aus meiner Sicht einer der besten Verteidiger der Liga.“

Eric Gwosdenko bleibt beim TuS. Foto: Doden/Emden
Eric Gwosdenko bleibt beim TuS. Foto: Doden/Emden

Keno Buß gehört wiederum unbestritten zu den stärksten Angreifern der Liga. Er hatte vielen Vereinen vor Monaten schon abgesagt, Pewsum zugesagt. Auch sein Vater Bernd hatte als Trainer schon verlängert. Als der TuS sich für den Sommer dann Ende m März plötzlich für einen Trainerwechsel entschieden hatte, zog er seine Zusage zurück. „Mein Abgang hat natürlich hauptsächlich mit der Geschichte mit meinem Vater zu tun“, sagt Keno Buß. „Mit der Mannschaft bestimmt nicht. Die ist super!“

Direkt nach der angekündigten Ablösung seines Vaters meldeten sich viele Klubs. Auch jene, denen er schon abgesagt hatte. Ob er möglicherweise seinem Vater Bernd zum FC Norden folgt, zu einem anderen Ligakonkurrenten oder in eine höhere Liga wechselt, wollte er auf Nachfrage nicht verraten. „Ich werde mich jetzt aber schnell entscheiden.

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