Spenden für Erdbebenopfer „Offenes Gartencafé“ in Rhaudermoor für einen guten Zweck
Familie Strenge und weitere Helfer organisieren am 1. Mai ein „offenes Gartencafé“ in Rhaudermoor. Die Einnahmen kommen den Opfern der Erdbeben-Katastrophe in Syrien und der Türkei zu Gute.
Rhaudermoor - Kristina Strenge ist die Vorfreude schon anzumerken: Denn am 1. Mai öffnet die Familie Strenge ihren Garten für die Öffentlichkeit und lädt zum „Offenen Gartencafé“ direkt am Ostfriesland-Wanderweg in Rhaudermoor ein. Der Tag dient einem gemeinnützigen Zweck: Das siebenköpfige Helfer-Team um Kristina Strenge will nämlich Spenden für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien sammeln.
Schon länger hätten Kristina Strenge und ihr Mann Matthias die Idee mit dem Gartencafé gehabt. „Es wäre ja mal schön, irgendwo einen Kaffee trinken zu können, wenn man auf dem Wanderweg unterwegs ist. Und warum sollte man das nicht mit einem guten Zweck verknüpfen?“, sagt Strenge. Aus der Idee wird nun Realität. Zusammen mit Freunden und Bekannten wurde ein Team gegründet, welches die Veranstaltung organisiert und ausrichtet.
Hüpfburg, Essen und Trinken
Im „Offenen Gartencafé“ wird es für die Besucher Kuchen, Waffeln, Bratwurst, Kaffee, Tee und Kaltgetränke geben. Ehrenamtliche Helfer kümmern sich um den Verkauf. Auch die Kleinen kommen auf ihre Kosten: Kinder können sich auf eine Hüpfburg freuen, sagt Strenge. Außerdem werden Windspiele zu kaufen sein, die Strenge, die Lehrerin an der BBS Papenburg ist, zusammen mit ihren Schülerinnen und Schülern gebastelt hat. „Alle Einnahmen, die wir an dem Tag einnehmen, werden wir über Unicef für die Erdbebenopfer in der Türkei und Syrien spenden“, so Strenge.
Unterstützt wird das Team von der Bäckerei Buss aus Rhauderfehn mit Kuchen. Die Schlachterei Gerdes aus Rhauderfehn stellt vergünstigte Bratwürste und das Unternehmen Deichliebe aus Westoverledingen sponsert die Hüpfburg. Die weiteren Helfer backen Kuchen und machen Waffelteig, so die Rhaudermoorerin.
Erreichen kann man den Garten über den Ostfriesland-Wanderweg auf halber Höhe zwischen der Moorhuserstraße und dem Kamphuserweg. „Wir werden rote Fahrräder als Zeichen am Wegesrand aufstellen“, sagt die 41-Jährige. Das Café öffnet in der Zeit von 13 bis 17 Uhr. Das Organisationsteam hofft, dass viele Menschen an diesem Tag den Weg hierher finden, um die Erdbebenopfer zu unterstützen. „Wir freuen uns auf einen schönen Tag und hoffen auf gutes Wetter“, sagt Kristina Strenge, die schon etwas aufgeregt ist.