Wardenburg  Wohnhaus in Wardenburg in Flammen – 150 Feuerwehrkräfte im Einsatz

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 27.03.2023 08:38 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Ein Garagenbrand ist am frühen Montag in Wardenburg auf ein Wohnhaus übergegangen. Foto: NWM-TV
Ein Garagenbrand ist am frühen Montag in Wardenburg auf ein Wohnhaus übergegangen. Foto: NWM-TV
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Großeinsatz für die Feuerwehren in Wardenburg: Ein Garagenbrand ist am frühen Montag auf ein Wohnhaus übergesprungen. Das Haus ist nicht mehr bewohnbar.

Ein Feuer hat am Montagmorgen ein Wohnhaus in Wardenburg zerstört. Wie die Polizei mitteilte, ging gegen 4 Uhr der Notruf ein, dass an der Tannenstraße eine Garage in Brand steht. Die Bewohner hatten das Feuer selber entdeckt, die Feuerwehr informiert und noch ein Auto aus dem Gefahrenbereich gefahren. Anschließend brachten sie sich selber in Sicherheit.

Die Retter rückten mit einem Großaufgebot der Freiwilligen Feuerwehren aus Wardenburg, Sandkrug, Littel, Achternmeer, Huntlosen und Großenkneten an. Unterstützung erhielten sie auch von der Berufsfeuerwehr aus Oldenburg.

Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte hatten die Flammen von der Garage bereits auf den Dachstuhl des Hauses übergegriffen, auf dem sich mehrere Solar-Module befanden. Der Brand dehnte sich weiter aus. Mit Durchsagen im Rundfunk wurde vor dem Feuer und der Rauchentwicklung gewarnt. Im gesamten Straßenzug wurde der Strom abgestellt.

Wie der Einsatzleiter der Feuerwehr Wardenburg am Brandort erklärte, erschwerten die unter Strom stehenden Solar-Module auf dem Dach die Löscharbeiten, sodass die Retter die Flammen aus dem Inneren des Hauses heraus löschten.

Die Polizei sprach von rund 150 Einsatzkräften, die den Brand bekämpften. Die Beamten gehen davon aus, dass die aufwendigen Löscharbeiten noch bis zum Nachmittag andauern werden.

Für die Ermittlungen zur Brandursache werden das Haus und die Garage von der Polizei beschlagnahmt. Es ist nach Angaben der Beamten nicht mehr bewohnbar. Die Bewohner kümmern sich eigenständig um eine alternative Unterbringung. Zur Höhe des entstandenen Schadens konnte die Polizei noch keine Angaben machen.

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