Delmenhorst/Bremen Diese Baustellen folgen 2023 noch auf B75 und B6 zwischen Delmenhorst und Bremen
Seit vergangenen Freitag kann der Verkehr auf der B75 zwischen Delmenhorst und Bremen wieder ungehindert fließen. Die nächsten Baustellen auf der Strecke sind aber schon geplant.
Nach der Baustelle ist vor der Baustelle: Viele Autofahrer und vor allem Pendler, die zwischen Delmenhorst und Bremen unterwegs sind, dürften sich über die Komplettöffnung der B75-Brücke über die Varreler Bäke am vergangenen Freitag gefreut haben, deren Neubau den Verkehr jahrelang behindert hatte. Allerdings sind auf der Strecke in diesem Jahr weitere Baustellen geplant, die einige Zeit in Anspruch nehmen werden.
Seit dem 1. Januar 2021 ist die Autobahn GmbH des Bundes für Planung, Bau, Betrieb, Erhaltung, Finanzierung und vermögensmäßige Verwaltung unter anderem der Bundesstraße 6 und Bundesstraße 75 im Land Bremen zwischen der A27 und der niedersächsischen Landesgrenze bei Huchting verantwortlich. Wie Pressesprecher Joachim Schmidt auf dk-Nachfrage mitteilt, liege bei B75 und B6 seitdem ein erhöhtes Augenmerk auf dem Fahrbahnzustand und den notwendigen Instandsetzungsmaßnahmen. Aufgrund des schlechten Gesamtzustandes seien auch in diesem Jahr einige Maßnahmen geplant.
Zunächst steht laut Schmidt vom 30. Juni bis 14. August die Erneuerung der Asphaltdecksschicht auf der knapp fünf Kilometer langen Strecke zwischen der Anschlussstelle „Duckwitzstraße“ und der Anschlussstelle „Heinrich-Plett-Allee“ in Fahrtrichtung A 28 – also Richtung Dreieck Delmenhorst – auf dem Programm. Im gleichen Zeitraum soll zudem die Asphaltdeckschicht auf der etwa zweieinhalb Kilometer langen Strecke zwischen der Anschlussstelle „Kirchhuchtinger Landstraße“ in Huchting und der Anschlussstelle „Duckwitzstraße“ in Fahrtrichtung A 27 – also bis kurz vor der Bremer Neustadt – erneuert werden.
Ende September sollen die Baustellen dann stadteinwärts – und damit ist Bremen gemeint – wandern. So soll laut dem Sprecher der Autobahn GmbH vom 29. September bis zum 22. Oktober die Deckschicht auf der knapp zweieinhalb Kilometer langen Strecke zwischen der „Stephanibrücke“ und der Anschlussstelle „Duckwitzstraße“ beidseitig erneuert werden.
Darüber hinaus würde 2023 die Instandsetzung vereinzelter Brückenübergangskonstruktionen im Bereich der B75/B6 notwendig, berichtet Schmidt weiter. Über Maßnahmen an der viel befahrenen und stark sanierungsbedürftigen Stephanibrücke, die aufgrund der Verengung des Fahrrad- und Fußgängerweges durch die Satiresendung extra3 bundesweite Bekanntheit erreicht hat, sowie zu weitergehenden Instandsetzungsarbeiten im Bereich der B75/B6 könne die Autobahn GmbH zum jetzigen Zeitpunkt dagegen noch keine weitergehenden Aussagen treffen.
Nach Schmidts Angaben gehen die diesjährigen Instandsetzungsarbeiten überwiegend unter einer sogenannten 2+0-Verkehrsführung vonstatten. Dabei wird der Verkehr aus beiden Fahrtrichtungen über eine der zweispurigen Richtungsfahrbahnen geleitet, während die andere saniert wird. Somit wird die Fahrbahn auf eine Spur je Richtung verengt. Für die Zeiträume, in denen die Verkehrsführungen eingerichtet werden, würden örtliche Umleitungen oder Umleitungen über die A1 und A27 ausgeschildert.
2022 sind auf der B75 und der B6 insbesondere Erneuerungen von Asphaltdeckschichten vorgenommen worden, berichtet der Pressesprecher der Autobahn GmbH. Das betraf die Streckenabschnitte zwischen der „Heinrich-Plett-Allee“ und der „Varreler Bäke“ in Fahrtrichtung Delmenhorst, zwischen der Anschlussstelle „Am Hohentorsplatz“ und dem „Utbremer Tunnel“ in Fahrtrichtung A 27 sowie zwischen der Anschlussstelle „Duckwitzstraße“ und der Anschlussstelle zur A 281 gewesen. Darüber hinaus die Abschnitte zwischen „Utbremer Tunnel“ und dem „FlyOver“ sowie an der Anschlussstelle „Hochschulring“ jeweils in Fahrtrichtung A 27 und zwischen der Anschlussstelle „Hochschulring“ und der Anschlussstelle „AS Bremen-Überseestadt“ zur A 27.