Spitzenspiel in der Kreisliga U23 von TuRa tritt Samstag im Topspiel auf Kunstrasen an
Gastgeber TuS Holtriem verfügt über eine herausragende Offensive. Der Holter SV besitzt keinen Kunstrasen, möchte trotz des Winter-Einbruches aber unbedingt spielen.
Ostfriesland - In der Fußball-Ostfrieslandliga tritt die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn am Sonnabend beim TuS Holtriem an. Das Verfolgerduell findet auf Kunstrasen statt, Anstoß ist um 17 Uhr. Der Holter SV empfängt am Sonntag den VfB Uplengen. Diese Partie beginnt um 15 Uhr. Die beiden Heimspiele des TSV Ostrhauderfehn gegen Uplengen am Freitag und Esens II am Sonntag sind ausgefallen.
Die U23 von TuRa 07 Westrhauderfehn fährt mit Respekt zum Tabellenzweiten nach Holtriem, sieht sich aber keinesfalls chancenlos. „Vor der Offensive sind wir natürlich gewarnt. Thorsten Lettau und Malte Frerichs haben zusammen 40 Tore geschossen, das sind zwei mehr als wir insgesamt geschossen haben. Da müssen wir defensiv sehr gut arbeiten und dürfen nicht viele Chancen zulassen“, sagt Stefan Brelage, der die U23 gemeinsam mit seinem Bruder Andreas trainiert. Allerdings hat der Coach auch Schwächen beim TuS ausgemacht. „Holtriem hat schon 32 Gegentore bekommen, das sind doppelt so viele wie wir. Da werden wir auch zu unseren Möglichkeiten kommen“, sagt Stefan Brelage.
Personell sieht es gut aus
„Durch den Sieg gegen Weene haben wir uns in eine gute Position gebracht. Das Spiel in Holtriem ist sehr wichtig, um oben dran zu bleiben. Wenn wir auswärts einen Punkt holen, bin ich zufrieden. Wir haben ja noch zwei Spiele weniger und könnten mit Siegen darin auf Platz zwei springen“, fügt Brelage an.
Personelle Sorgen hat die U23 nicht. „Von den Verletzten kehrt zwar noch keiner zurück, aber sonst ist alles im grünen Bereich“, so der TuRa-Coach.
Holte hat „richtig Bock“
Trotz der widrigen Witterung ist Teammanager Thorsten Meyer zuversichtlich, dass die Partie des Holter SV am Sonntag gegen den VfB Uplengen stattfinden kann. „Unser Platz trocknet eigentlich schnell ab. Wir haben richtig Bock und wollen unbedingt spielen. Ich gehe davon aus, dass es auch klappt“, sagt Meyer. Zuletzt zeigte sich der HSV unter dem neuen Trainer Sven Fugel in guter Verfassung und gewann erstmals in dieser Saison zwei Spiele in Folge. „Diese kleine Serie wollen wir natürlich gerne ausbauen. Außerdem wollen wir gegen Uplengen zeigen, dass wir auch gegen Mannschaften aus dem oberen Drittel bestehen können. Das wird zwar eine harte Aufgabe, wir sind aber gut drauf und nehmen den Schwung aus dem Loga-Spiel mit“, sagt Thorsten Meyer.
Personelle Sorgen hat der HSV nicht. Einige Spieler sind zwar angeschlagen, der Kader ist aber gut gefüllt.