Stade Fynn Kliemann über Ermittlungen: „Beschissenste Zeit meines Lebens“
Gegen den Gründer des Kliemannslands wurde im Zusammenhang mit Maskengeschäften ermittelt. Nach der Einstellung des Verfahrens äußert sich der Youtuber aus Niedersachsen selbst.
Die Betrugsvorwürfe in Zusammenhang mit Maskengeschäften gegen den Youtuber Fynn Kliemann aus Niedersachsen sind fallen gelassen. In einem Statement meldet sich der Betroffene nun selbst und spricht von der „mit Abstand beschissensten Zeit meines Lebens“.
Dabei kann Kliemann eigentlich aufatmen: Die Staatsanwaltschaft Stade hat das Ermittlungsverfahren gegen ihn eingestellt, nachdem er sich bereit erklärt hatte, eine Geldbuße in Höhe von 20.000 Euro zu zahlen. Das Geld soll an verschiedene gemeinnützige Organisationen fließen.
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Über die Einstellung des Verfahrens sei er erleichtert, schildert Kliemann in einem Instagram-Post. Die Zeit nach dem Bekanntwerden der Betrugsvorwürfe sei für ihn jedoch keine leichte gewesen. Er habe in diesen Monaten viel gelernt: „Über Medien, Menschen, mich selbst und meinen falschen Umgang mit allen davon“, schreibt der 34-Jährige.
Er habe den „Fokus verloren und ohne genaue Prüfung, Unternehmen mit seinem Gesicht werben lassen“, erklärt der Influencer. Für die Zukunft gibt er sich optimistisch: „Es wird sich vieles verändern, vieles wird leiser und anders, aber ich werd jetzt anfangen und nur noch in die Zukunft blicken.“
Gegen Kliemann waren nach Recherchen des TV-Magazins „ZDF Magazin Royale“ von Jan Böhmermann Betrugsvorwürfe in Zusammenhang mit Corona-Masken erhoben worden. Nach der öffentlichen Kritik daran hatte sich der als Heimwerker-König bekanntgewordene Youtuber aus der Öffentlichkeit zurückgezogen und auch seinen Posten als Geschäftsführer in dem von ihm gegründeten Kliemannsland abgegeben.