Bremen  Schwer verletzt: Duo prügelt in Bremen auf Straßenbahnfahrer ein

Eyke Swarovsky
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Von Eyke Swarovsky
| 20.02.2023 11:19 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Zwei Jugendliche haben am späten Sonntagabend in Bremen einen Straßenbahnfahrer attackiert, auf ihn eingeprügelt und ihn dabei schwer verletzt. Foto: imago images/Fotostand
Zwei Jugendliche haben am späten Sonntagabend in Bremen einen Straßenbahnfahrer attackiert, auf ihn eingeprügelt und ihn dabei schwer verletzt. Foto: imago images/Fotostand
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Zwei offenbar jugendliche Täter haben am späten Sonntagabend einen Straßenbahnfahrer in Bremen-Hastedt attackiert. Sie prügelten auf ihn ein und verletzten ihn dabei schwer.

Ein 26 Jahre alter Straßenbahnfahrer ist am späten Sonntagabend in Bremen-Hastedt von zwei Personen angegriffen und schwer verletzt worden. Wie die Polizei am Montag mitteilte, fuhr der 26-Jährige kurz vor Mitternacht mit der Linie 3 in die Wendschleife an der Haltestelle Weserwehr und hielt hinter einer weiteren Bahn an. Dort beobachtete er zwei Jugendliche, wie sie sich an den geschlossenen Hintertüren der Straßenbahn zu schaffen machten.

Als der Fahrer die Jungen darauf aufmerksam machte, dass diese Bahn nicht mehr weiterfahren wird, griffen sie den 26-Jährigen laut Polizei sofort an. Sie schlugen ihm mehrfach mit Fäusten ins Gesicht und gegen den Kopf, bis er zu Boden ging. Am Boden liegend traten die Angreifer weiter auf den 26-Jährigen ein, dabei soll es auch zu Tritten gegen den Kopf gekommen sein. Erst als Anwohner auf die Situation aufmerksam wurden, ließen sie von dem 26-Jährigen ab und flüchteten.

Der unter Schock stehende Bahnfahrer wurde von Rettungskräften erstversorgt und musste zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Er hatte nach Abgaben der Beamten mehrere Prellungen und blutige Verletzungen erlitten.

Die mutmaßlich jugendlichen Täter sollen etwa 16 bis 17 Jahre alt und ca. 1,75 Meter groß sein. Sie trugen zur Tatzeit schwarze Kapuzenpullover, einer trug Badelatschen.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen, sicherte Spuren und befragte erste Zeugen. Weitere Hinweisgeber werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst unter Telefon (04 21) 3 62 38 88 zu melden.

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