Neuer Wohnraum Warten auf neues Wohnungsprojekt in Weener
In der Westerstraße ist ein neues Wohnbauprojekt geplant. Diesmal geht es aber nicht um Sanierung. Dort sollen mehrere alte Häuser abgerissen und durch ein Mehrfamilienhaus ersetzt werden.
Weener - Vorgestellt hatten Johannes Voorma und Woute de Bruin ihr Bauvorhaben in der Westerstraße in Weener schon vor einem Jahr. Getan hat sich bislang aber nichts. Einige Anwohner vermuteten in der vergangenen Woche bereits, dass der Abriss der Gebäude kurz bevor steht. Auf dem Hinterhof der Gebäude steht ein großer Container für Bauschutt und ein Abrissbagger bahnte sich den Weg auf das rückwärtige Grundstück. Los geht es mit dem Bauvorhaben aber noch nicht. Wie die mit der Planung beauftragte Architektin Insa Haan aus Weener auf Nachfrage berichtete, laufe derzeit noch die Abstimmung mit dem Landkreis Leer.
Was und warum
Darum geht es: Vor einem Jahr hat die Nordbau GmbH ihre Pläne für das Mehrfamilienhaus in der Westerstraße vorgestellt. Die Umsetzung lässt auf sich warten.
Vor allem interessant für: alle, die sich für die Innenstadtentwicklung und eine Wohnung zum Kauf oder zur Miete interessieren.
Deshalb berichten wir: Wir haben hinter den Häusern, die abgerissen werden sollen, einen großen Bagger entdeckt und gefragt, ob‘s jetzt mit dem Projekt losgeht. Die Autorin erreichen Sie unter: t.gettkowski@zgo.de
Bei Interessenten für Eigentums- und Mietwohnungen war das Projekt nach Bekanntwerden der Planung bereits auf Interesse gestoßen. Die Firma Nordbau GmbH von Johannes Voorma und Wouter de Bruin hatte die Gebäude 41c bis 49 in der Westerstraße gekauft. Die in die Jahre gekommenen Häuser sollen aus dem Stadtbild verschwinden. Sie werden abgerissen.
Kein Bebauungsplan
Statt für eine Sanierung haben sich die Investoren für den Neubau eines Mehrfamilienhauses entschieden. Insgesamt zwölf Wohnungen sind dort geplant, die zum Kauf oder zur Miete angeboten werden sollen. Die Appartements haben Größen zwischen 70 und 80 Quadratmetern und alle einen Balkon oder eine kleine Terrasse. Im Obergeschoss des Gebäudes sind zwei Penthouse-Wohnungen vorgesehen, die als Eigentumswohnungen angeboten werden sollen.
Doch bis sich auf dem Gelände tatsächlich etwas tut, wird es noch etwas dauern. Eine Baugenehmigung für das Projekt liegt noch nicht vor. „Weil es für das Gebiet keinen gültigen Bebauungsplan gibt, müssen viele Punkte individuell mit dem Landkreis abgestimmt werden“, berichtete die Architektin Insa Haan. Weil sich die Westerstraße im Gebiet der sogenannten Erhaltungssatzung befinde, müsse das Vorhaben auch mit der Denkmalschutzbehörde des Landkreises abgestimmt werden. Erst wenn diese Detailabstimmungen abgeschlossen seien, werde der Bauantrag gestellt.