Einsatz im Emsland Schweinestall in Neubörger brennt schon wieder
In Neubörger steht ein Schweinestall in Flammen. Rund 2500 Ferkel sind in Gefahr. Am vergangenen Donnerstag brannte es schon einmal.
Neubörger - Die Feuerwehren im Raum Dörpen sind am Sonntagmittag erneut zu dem Schweinestall alarmiert worden, in dem es bereits am vergangenen Donnerstag gebrannt hat. Etwa 2500 Ferkel sollen gefährdet sein. Die Feuerwehr bittet Bürger in der Umgebung, Türen und Fenster geschlossen zu halten.
Einer ersten Mitteilung der Polizei zufolge wurde um 11.46 Uhr Großalarm ausgelöst. Die Alarmstufe F5 bedeutet, dass alle verfügbaren Feuerwehrkräfte in der Samtgemeinde Dörpen aufgefordert worden, zur Surwolder Straße in Neubörger zu kommen. Der Brand wurde um 11.36 Uhr gemeldet.
Den Bereich meiden
Bürger wurden wenig später aufgefordert, Türen und Fenster geschlossen zu halten. „In der Gemeinde Dörpen kommt es zu einer starken Rauchentwicklung aufgrund eines Großbrandes. Bitte meidet den Bereich um die Einsatzkräfte nicht zu behindern“, teilte die Rettungsleitstelle Ems-Vechte mit.
Etwa 2500 Ferkel befinden sich der Erstmitteilung zufolge in einem Bereich der Schweinemastanlage, die am vergangenen Freitag nicht von dem Großbrand betroffen waren. Die Rettungskräfte haben mit intensiven Löscharbeiten begonnen, teilte die Polizei Papenburg auf Anfrage mit. Die Ursache für den Brand am Sonntag ist noch unklar.
Unklar, ob Tiere getötet wurden
Auch die technische Einsatzleitung Emsland Nord (TEL) ist ausgerückt. Sie wird den Einsatz in Neubörger am Sonntag koordinieren. Bisher ist laut Polizei unklar, ob und wieviele Tiere bereits verletzt oder gar getötet wurden. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.
Die dichten schwarzen Rauchwolken, die aus dem brennenden Stallgebäude dringen, sind aus mehreren Kilometern Entfernung sichtbar.
Bei dem Brand am 26. Januar starben etwa 2000 Ferkel. Ursache für das Feuer war nach Angaben der Polizei eine defekte Heizungsanlage. Von dort griffen die Flammen auf die Stallanlage über. Stark beschädigt wurden dabei auch ein Radlader und ein Sattelzug. Durch den Brand am Freitag entstand ein Sachschaden im Millionenbereich.