Vereinsleben  Jugendliche aus Barßel machten Ausflug nach Bremen

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 10.01.2023 12:15 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Viel Freunde und Spaß hatten die Barßeler Jugendlichen und Kinder bei ihrem Besuch im Freizeitpark Jumphouse in Bremen und im Einkaufszentrum Waterfront. Bild: Passmann
Viel Freunde und Spaß hatten die Barßeler Jugendlichen und Kinder bei ihrem Besuch im Freizeitpark Jumphouse in Bremen und im Einkaufszentrum Waterfront. Bild: Passmann
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50 Kinder und Jugendliche von Sportvereinen aus Barßel waren in einem Freizeitpark und in einem Einkaufszentrum. Hintergrund ist, dass sich alle kennenlernen. Aber es steckte noch mehr dahinter.

Barßel - Der Nachwuchs der Sportvereine Barßel, Elisabethfehn, Harkebrügge und die Freunde des Projektes „Skatepark“ Barßel unternahmen eine Fahrt zum Freizeitzentrum Jumphouse und zum Einkaufszentrum Waterfront Bremen. Organisiert von Michael Bohnen und Jannes Imholte. An der Aktion beteiligten sich zehn Gruppenleiter und 50 Kinder im Alter von sieben bis 15 Jahren.

Zunächst erfreuten sich die Kinder an den Geräten im Jumphouse. Anschließend ging es gruppenweise im Waterfront weiter. „Wir wollen die Jugendarbeit in der Gemeinde Barßel weiter fördern und gleichzeitig mit so einer Fahrt den Zusammenhalt mehrerer Vereine stärken. Das heißt ortsübergreifend“, erklärt Michael Bohnen den Grund des Ausflugs an die Weser.

Skaterark in Barßel als Ziel

Dabei ging es Bohnen auch um den geplanten Skatepark auf dem Gelände des Schulzentrums in Barßel. „Für dieses Jahr haben wir noch mehrere Aktionen geplant. Natürlich auch mit dem Schwerpunkt Jugend und Sport“, sagt Bohnen, der für die CDU im Gemeinderat Barßel vertreten ist. Geplant sind für das laufende Jahr Schwimmaktionen, ein Besuch im Bowlingcenter Barßel oder auch ein Lasertag bei der Gilde Barßel. Insbesondere sind aber Fahrten in die Skaterhallen der Städte Aurich und Oldenburg mit Training und Kursen geplant.

„Das ist sehr wichtig“, meint Bohnen, der sich vor etwa zwei Jahren das Projekt „Skatepark“ auf die Fahne geschrieben und in dieser Zeit schon Aktionen gestartet hat, um den Skatepark in Barßel zu verwirklichen und dafür Werbung zu betreiben. Seine letzten großen Aktionen waren eine Radtour durch die skandinavischen Länder und der Skate-Contest am Hafen in Barßel. „Sollte der Skatepark in Barßel tatsächlich im Jahr 2024 verwirklicht werden, dann müssen wir schon jetzt damit anfangen, die Kinder und Jugendlichen für diesen Sport zu begeistern. Nur so kann dann später die Skateranlage mit Leben gefüllt werden“, sagt Bohnen. Er ist fest davon überzeugt, dass die Jugendlichen ihn annehmen werden.

CDU sind Kosten zu hoch

Es wäre der erste Skatepark in der Gemeinde Barßel, so Bohnen. Nach den ersten vorläufigen Berechnungen aus dem Jahr 2022 würden rund 891.000 Euro Baukosten in der Gemeindekasse zu Buche schlagen. Hier hofft die Gemeinde allerdings auf Zuschüsse. „In 2022 waren schon 100.000 Euro für Planungskosten im Haushalt eingesetzt und teilweise auf auch verbraucht worden, und die gleiche Summe steht noch mal für 2023 an. In der mittleren Finanzplanung ist im jetzigen Haushaltsentwurf 2023 für das Jahr 2024 ein Betrag von 800.000 Euro für den Bau der Anlage eingeplant“, sagt der erste Gemeinderat der Gemeinde Barßel, Michael Sope. Allerdings sei der Haushaltsplan 2023 noch nicht vom Gemeinderat verabschiedet worden. Die Summen könnten sich noch ändern.

Auf der nächsten Sitzung des Gemeinderates am 8. Februar soll der Haushaltsplan beschlossen werden. Eigentlich war das schon auf der Ratssitzung im Dezember vorgesehen. Doch auf Antrag der CDU-Fraktion war die Verabschiedung zurückgestellt worden. Nach Informationen dieser Zeitung sind für die CDU die hohen Kosten für den Skatepark ein Knackpunkt. Hier gibt es unterschiedliche Meinungen in der Fraktion. Nun hofft Bohnen, dass seine Fraktion den Betrag nicht aus dem Haushaltsplan streicht.

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