Wegen akuter Raumnot  Stadt Leer kauft zweites Zusatzgebäude für Hoheellernschule

Katja Mielcarek
|
Von Katja Mielcarek
| 29.12.2022 08:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
In der Hoheellernschule herrscht akute Raumnot. Foto: Wolters/Archiv
In der Hoheellernschule herrscht akute Raumnot. Foto: Wolters/Archiv
Artikel teilen:

Weil die Hoheellernschule seit Jahren eine Großbaustelle ist, fehlen dort Räume. Ein Zusatz-Gebäude hatte die Stadt Leer schon gekauft, genutzt wurde es nicht. Jetzt hat sie ein weiteres Haus gekauft.

Leer - Die Stadt Leer hat von ihrem Vorkaufsrecht für das ehemalige Pastorenhaus in der Hoheellernstraße 10a geltend gemacht. Das teilte Bürgermeister Claus-Peter Horst (parteilos) mit. Mit diesem Gebäude in direkter Nachbarschaft zur Hoheellernschule hoffe man, relativ bald die Raumnot in der Grundschule lindern zu können. Zu dem Gebäude mit einer Wohnfläche von rund 220 Quadratmetern gehört ein Gelände von rund 500 Quadratmetern. Große Sanierungs- oder Umbauarbeiten seien voraussichtlich nicht notwendig.

Das Gebäude im Vordergrund links hatte die Stadt schon vor zwei Jahren als Ausweichquartier für die Hoheellernschule (im Bild hinten rechts) gekauft. Jetzt kommt noch das Pastorenhaus hinten links dazu. Foto: Bothe
Das Gebäude im Vordergrund links hatte die Stadt schon vor zwei Jahren als Ausweichquartier für die Hoheellernschule (im Bild hinten rechts) gekauft. Jetzt kommt noch das Pastorenhaus hinten links dazu. Foto: Bothe

Die Hoheellernschule ist seit 2016 nach Wasserrohrbrüchen und Asbestfunden eine Dauerbaustelle. Ein großer Teil des Unterrichts findet in Containern statt, die aufeinandergestapelt auf dem Schulhof stehen. Die Lehrer müssen schon seit geraumer Zeit ohne Lehrerzimmer auskommen. Wichtige Zusatzräume stehen nicht mehr zur Verfügung.

Zweites Zusatz-Gebäude für die Schule

Die Stadt hatte schon vor gut zwei Jahren mit dem ehemaligen Gemeindehaus der evangelisch-reformierten Kirche ein anderes Nachbargebäude gekauft, um Abhilfe zu schaffen. Allerdings konnten die Räume dort nicht so zügig aufbereitet werden, wie gehofft. Deshalb greife man nun auf das Pastorenhaus zurück, so Horst. Die Sanierung des Gemeindehauses könne man nun etwas weiter in die Zukunft schieben.

Noch ist das Pastorenhaus vermietet. Der Mieter wisse aber schon Bescheid, er sei zuversichtlich, dass die Räume der Stadt bald zur Verfügung stünden, so Horst. Dort sollten zunächst Büro- und Betreuungsräume und unter Umständen auch ein Lehrerzimmer eingerichtet werden.

Ähnliche Artikel