Polizei warnt  Betrüger versuchen es in Ostfriesland auf drei Wegen

| 16.12.2022 19:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Betrüger rufen gerne an – ihre Opfer sind häufig ältere Menschen. Symolbild: Pixabay
Betrüger rufen gerne an – ihre Opfer sind häufig ältere Menschen. Symolbild: Pixabay
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Mit drei Maschen versuchen Betrüger aktuell, Menschen in Ostfriesland übers Ohr zu hauen. Schon wieder gibt es neue Opfer.

Ostfriesland - Betrüger scheinen auch in der Vorweihnachtszeit keine Gnade zu kennen. Aktuell versuchen sie in Ostfriesland vor allem mit drei Maschen an Geld zu kommen – teilweise mit Erfolg. Die Polizei warnt deshalb vor Betrug per Whatsapp, vor falschen Polizisten und falschen Microsoft-Mitarbeitern.

Nach wie vor gaukeln Betrüger über Whatsapp-Nachrichten vor, nahe Angehörige zu sein, die sich in finanzieller Not befinden. Dazu verschicken sie zunächst angeblich neue Telefonnummern, unter denen sie dann um Geld bitten. Oft fallen die Opfer darauf herein. In Leer hat ein 79-Jähriger laut Polizei jetzt nach Nachrichten seiner angeblichen Tochter einen vierstelligen Betrag auf die von den Betrügern angegebenen Konten überwiesen.

Polizei rät: Sofort auflegen

Auch Anrufe von falschen Mitarbeitern der Firma Microsoft werden der Polizei wieder häufiger gemeldet. In englischer Sprache erklären die Betrüger, dass es Probleme mit dem Computer der Angerufenen gebe, die über einen Fernzugriff gelöst werden müssten. Wer den Anweisungen folgt, riskiert, dass eine Software installiert wird und die Täter auf den PC zugreifen können. Auf diese Art erhielt jetzt ein Betrüger Zugang zum Online-Banking einer 65-Jährigen aus dem Oberledinger Land. Er holte sich dann einen mittleren vierstelligen Betrag von ihrem Konto. Die Polizei betont: „Microsoft ruft nicht an.“ Man solle solche Anrufe sofort beenden.

Auflegen ist auch der Ratschlag bei Anrufen von falschen Polizisten, die gerade wieder ihr Unwesen treiben – vor allem ein falscher Hauptkommissar mit gefälschter Leeraner Nummer. Er warnt, wie bei der Masche üblich, vor angeblichen Einbrechern, fragt nach persönlichen Daten und bietet an, Wertgegenstände in Sicherheit zu bringen.

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