Landesligist erwartet Wildeshausen Grün-Weiß Firrel strebt dritten Heimsieg nacheinander an
Mit zwei Erfolgen kehrten die Ostfriesen in die Erfolgsspur zurück. Der Restspielplan bis Anfang Dezember bietet die große Chance, sich selbst ein Weihnachtsgeschenk zu machen.
Firrel - Die Landesliga-Fußballer von Grün-Weiß Firrel können sich in den verbleibenden vier Partien bis zur Winterpause selbst ein Weihnachtsgeschenk machen. Bei drei Duellen gegen Mannschaften aus der Abstiegszone bietet sich die Chance, dass unterm Weihnachtsbaum eine Tabelle mit einem großen Firreler Polster zu den Abstiegsplätzen liegt. Zum Auftakt im Endspurt mit vier Partien in 15 Tagen erwartet die zweitranghöchste ostfriesische Männer-Mannschaft am Sonntag um 15 Uhr den VfL Wildeshausen.
Unser Tipp
GW Firrel – VfL Wildeshausen 3:1. Die letzten beiden Siege, der Negativlauf der Gäste und der Heimvorteil sprechen klar für einen Sieg der Ostfriesen. Allerdings nur dann, wenn sie in puncto Leidenschaft und Zweikampfverhalten nicht weniger geben als die Gäste aus Wildeshausen.
„Wir sind durch die vergangenen beiden Siege gegen Steinfeld und Frisia Wilhelmshaven wieder in die Spur gekommen und wollen jetzt auch einen guten Jahresabschluss“, sagt GW-Trainer Bernd Grotlüschen. Derzeit beträgt der Vorsprung des Tabellenelften (21 Punkte) bei einem weniger ausgetragenen Spiel fünf Punkte auf den ersten Abstiegsplatz. Mit Wildeshausen (15.), Holdorf (17.) und Hollage (16.) belegen drei der nächsten vier Gegner mit jeweils 13 Punkten Abstiegsplätze. Das bietet eine große Chance, sich abzusetzen – aber auch die Gefahr, es auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wir haben in den letzten Wochen gemerkt, dass wir alles raushauen müssen. Sonst reicht es nicht. Diese Liga ist sehr eng, jede Mannschaft hat seine eigenen besonderen Qualitäten“, sagt Bernd Grotlüschen.
Zwei Stammspieler wieder im Training
Wildeshausen zeichne sich durch Robustheit, Zweikampfstärke und mannschaftliche Geschlossenheit aus. Und durch Kontinuität. Trainer Marcel Bragula ist seit 2014 im Amt, führte den VfL direkt in die Landesliga und etablierte ihn dort. Momentan durchleben er und sein Team eine Durststrecke. Die vergangenen vier Partien wurden verloren, aus den letzten neun gab es nur insgesamt fünf Punkte. Das Hinspiel am ersten Spieltag im August endete 1:1.
Firrel will mit aller Macht verhindern, dass das Bragula-Team die Wende ausgerechnet in Ostfriesland schafft. Dort kann GW-Trainer Bernd Grotlüschen nicht nur auf den Kader des Frisia-Spiels (4:2) bauen. Mit dem wiedergenesenen Andre Lücht und dem aus dem Urlaub zurückgekehrten Alex Schmidt sind zwei Stammspieler wieder da und heizten den Konkurrenzkampf im Training an, in dem die verletzten Felix Karius, Eike Thaden, Björn Ocken und Rene Otto weiter fehlten.
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