Florida  Niederlage bei Midterms: Darum gibt Trump seiner Frau Melania die Schuld

Laurena Lynn Erdmann
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Von Laurena Lynn Erdmann
| 10.11.2022 11:51 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Donald Trump sucht die Schuld bei Ehefrau Melania Trump. Foto: Imago Images/ZUMA Wire
Donald Trump sucht die Schuld bei Ehefrau Melania Trump. Foto: Imago Images/ZUMA Wire
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Die rote Welle ist nicht gekommen: Die Republikaner schneiden in den Midterms deutlich schlechter ab als erwartet, sehr zum Ärger von Donald Trump. Doch der findet die Schuld nicht bei sich, sondern bei seiner Frau Melania.

Noch steht das endgültige Ergebnis der Midterms noch nicht fest. Deutlich wird allerdings jetzt schon, dass die Republikaner weniger Sitze gewinnen können als von der Partei und Experten angenommen. Besonders verärgert reagiert Donald Trump.

Zahlreiche amerikanische Zeitungen berichteten, wie „wütend“ Trump über die Wahlniederlage des Republikaners Mehmet Oz in Pennsylvania sei. Trump hatte im Wahlkampf Oz unterstützt. Für diese Entscheidung soll er nun aber mitunter Melania Trump verantwortlich machen.

Die New York Times-Journalistin Maggie Haberman schrieb auf Twitter, dass der ehemalige US-Präsident die Unterstützung von Oz durch Melania als „nicht ihre beste Entscheidung“ bezeichnet haben soll. Die Journalistin erklärt weiter: „Es ist wichtig, sich daran zu erinnern, dass Trump ein erwachsener Mann ist, der Oz unterstützt hat, obwohl ihm einige engste Vertraute davon abgeraten hatten. Trotzdem ging Trump weiter als jegliche bloße Unterstützung und attackierte Dave McCormick auf der Bühne der Wahlveranstaltung.“

CNN-Reporter Jim Acosta, der während Trumps Amtszeit White House-Korrespondent war, meldete sich ebenfalls auf Twitter zu Wort: „Trump ist wütend und schreit jeden an nach den enttäuschenden Midterm-Ergebnisse, so ein Trump-Berater.“

Oz war einer von zahlreichen Kandidaten, der von Trump vor der Wahl unterstützt wurde, nun aber nicht die Mehrheit der Stimmen holen konnte. Ähnlich sieht es für die Wahlen in den US-Bundesstaaten Michigan und Wisconsin aus. Nach Berichten von ABC News soll Trump „außer sich gewesen sein“, als die ersten Ergebnisse verkündigt wurden. Trump verfolgte die Wahl auf seinem Anwesen Mar-a-Lago im US-Bundesstaat Florida.

Auf Trumps Social-Media-Plattform „TruthSocial“ schrieb der 45. US-Präsident, dass der Dienstag „EIN GROßARTIGER ABEND“ für die Republikaner gewesen sei. Die Demokraten würden „alles Mögliche tun, um es herunterzuspielen.“

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