Rathaus in Barßel  Planungen für das Bürgerhaus sollen überdacht werden

Hans Passmann
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Von Hans Passmann
| 08.11.2022 17:04 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Das Modell zeigt das neue Rathaus (links) und das Bürgerhaus (rechts). Foto: Modell Schneider
Das Modell zeigt das neue Rathaus (links) und das Bürgerhaus (rechts). Foto: Modell Schneider
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Der Veranstaltungsraum in dem Gebäude ist vom Architekten mit 120 Quadratmetern eingeplant. Das ist zu klein, finden jetzt die Parteien im Rat der Gemeinde.

Barßel - Das geplante Bürgerhaus in Barßel soll ein Treffpunkt für das kulturelle Leben in der Gemeinde werden. Gebaut werden soll es auf dem Platz, wo sich jetzt das Rathaus befindet, sobald der Neubau des Rathauses abgeschlossen ist. Mit einem Baubeginn wird 2024 gerechnet . Die Planungen des Stuttgarter Architekten Matthias Schneider liegen vor. Doch ist die Größe des für Veranstaltungen vorgesehenen Bürgersaals überhaupt geeignet? Wurde zu klein geplant? Darüber wird gerade diskutiert.

Nach den derzeitigen Planungen hat der Bürgersaal eine Größe von 120 Quadratmetern. Doch das scheint den politischen Vertretern im Gemeinderat sowie dem Bauausschuss nach Informationen dieser Zeitung mittlerweile zu klein zu sein . Derzeit werden Überlegungen angestellt, die Planungen neu zu überdenken. Das bestätigte auf Anfrage Bürgermeister Nils Anhuth (parteilos).

Politische Gremien sollen entscheiden

„Bei der Planung des Bürgersaals hat man die Versammlungsstättenverordnung herangezogen. Die besagt, dass zwischen den Stühlen mindestens ein Abstand von 50 Zentimetern gegeben sein muss. Das bedeutet, dass weniger Stühle aufgestellt werden können. Danach hat der Stuttgarter Architekt die Größe bemessen“, so Bürgermeister Anhuth. Vergleichbare Räume in der Gemeinde wie etwa im Pfarrheim Barßel oder im Gemeindehaus der evangelsich-freikirchlichen Gemeinde Elisabethfehn haben eine Größe von 150 Quadratmetern.

„Wir müssen nun schauen, welche Veranstaltungsarten im Saal des neuen Bürgerhauses stattfinden sollen. In der nächsten Sitzung des Bauausschusses wird das ein Thema sein. Letztlich muss dann der Rat der Gemeinde auf seiner Sitzung im Dezember eine Entscheidung treffen“, sagt Anhuth.

Neubau des Rathauses läuft planmäßig

Der Neubau des Rathauses läuft derweil planmäßig. Darum sei es nun an der Zeit, konkret festzulegen, wie das Bürgerhaus aussehen soll. Bisher seien das Entwürfe und Ideen gewesen.

Schon im Vorfeld hatte der Rat aus Kostengründen auf einige Räume verzichtet. So wird beispielsweise das Büro der Arbeiterwohlfahrt (AWO) nicht mehr in das neue Rat- und Bürgerhaus einziehen, sondern verbleibt am jetzigen Standort an der Ellerbrocker Straße. Außerdem musste die Gemeinde einen Zuschuss von knapp 377.000 Euro wieder zurückgeben, der für Wärmepumpenanlagen vorgesehen war. Grund: der Förderungszeitraum wurde nicht eingehalten.

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