Diamantene Hochzeit Auf dem Feuerwehrfest in Bösel lernten sie sich kennen
Hans und Maria Alberding aus Barßelermoor haben vor 60 Jahren geheiratet. „Es waren besondere Umstände, dass wir uns überhaupt kennengelernt haben“, sagt Maria Alberding.
Barßelermoor - „Man muss das Eisen schmieden, solange es heiß ist.“ Das dachte sich auch vor mehr als 60 Jahren Hans Alberding aus Barßelermoor, als er auf dem Feuerwehrfest in Bösel ein flottes Tänzchen mit Maria Hogeback aus Garrel aufs Parkett legte und die „Gunst der Stunde“ nutzte. Fortan ließ der gelernte Schmied nichts mehr bei seiner Auserwählten anbrennen und verabredete sich für weitere Treffen. Es habe sprichwörtlich gefunkt.
Nicht ohne Folgen, denn aus den ersten Stunden der Gemeinsamkeit, sollte der Ehebund fürs Leben werden. So wird nun am Dienstag, 8. November, das Fest der Diamantenen Hochzeit gefeiert. Am 8. November 1962 trat das Paar vor den Traualtar in der Pfarrkirche Garrel und gab sich vor Vikar Richard Büssing das Ja-Wort. „Es waren besondere Umstände, dass wir uns überhaupt kennengelernt haben“, sagt Maria Alberding.
„So kam es dann wie es kommen sollte“
Der damalige Chef ihres Mannes, Schmiedemeister Heinrich Wilken aus Garrel, habe Hans überredet, mit zum Feuerwehrfest nach Bösel zu gehen. Der war in Garrel Gemeindebrandmeister. Als Geselle schmiedete Alberding das Eisen bei Wilken. Wie es damals üblich war, wohnte der Geselle auch im Haus des Meisters. Bei ihr seien es die Arbeitskolleginnen gewesen, die sie zum Fest nach Bösel mitgenommen hätten. „So kam es dann wie es kommen sollte“, erinnert sich das diamantene Paar.
Hans Alberding (84) wurde in Barßelermoor und Ehefrau Maria (83) in Garrel geboren. Nach der Schulzeit erlernte der Jubilar das Schmiedehandwerk bei Nikolaus Siemer in Ramsloh. Im weiteren Berufsleben war Hans Alberding im Maschinen-, und später im Tiefbau bis zum Eintritt in den Ruhestand tätig. Ehefrau Maria arbeitete in einer Näherei in Cloppenburg. Später dann noch viele Jahre, nachdem die vier Kinder aus dem Gröbsten heraus waren, im Krankenhaus Barßel.
Gespannfahren als Hobby
Nach der Heirat zog das Jubelpaar zunächst nach Barßelermoor in die Zanderstraße und wohnte dort zur Miete. 1979 wurde an der Ostendstraße ein schmuckes Wohnhaus errichtet, in dem das Jubelpaar den Ruhestand genießt. Zu den Hobbys von Hans Alberding gehörte das Gespannfahren. Zum Ehrentag gratulieren die vier Kinder, neun Enkel, ein Urenkel und Verwandte.