Berlin Schlafstörungen: Mit diesen Tipps schlafen Sie endlich wieder gut
Nicht einschlafen oder durchschlafen zu können, kann schnell zur Last werden. Es gibt allerdings Tipps, die helfen, zur Ruhe zu kommen – und schon tagsüber für einen besseren Schlaf vorzusorgen.
Schlaf wirkt sich direkt auf unsere Stimmung aus, auf unsere Leistungsfähigkeit, unsere Konzentration. Guter Schlaf ist wichtig – doch für viele Menschen ist er schwer zu bekommen. Dabei können kleine Veränderungen schon einen großen Unterschied machen, wie der Psychologe Aric Prather in seinem Buch „The Sleep Prescription“ (übersetzt: Das Rezept für Schlaf) schreibt.
Wer nachts wach liegt, kommt oft ins Grübeln. Prather empfiehlt, das Grübeln auf den Tag zu verschieben – und sich Zeit für „geplantes Grübeln“ zu nehmen. In der Zeit könne man Sorgen aufschreiben oder einfach überdenken, ohne nach einer Lösung zu suchen. Wer das konsequent tue, werde seltener nachts von Sorgen und negativen Gedanken heimgesucht, so Prather.
Der Psychologe empfiehlt außerdem, die Finger von Koffein zu lassen. Denn auch wer den Nachmittag über auf Koffeinhaltiges verzichte, hätte das Aufputschmittel Abends immer noch im Blut. Er rät stattdessen zu anderen Wegen, sich einen Energieschub zu holen. Einer seiner Tipps ist etwas unkonventionell: Prather schlägt vor, sich schockzukühlen und damit das eigene System neu zu starten – am besten, indem man den Kopf ins Eisfach hält. Wem das zu extrem ist, kann auch einen kurzen Spaziergang, eine kleinere Aufgabe erledigen wie Unkraut jäten, Musik hören oder das Bücherregal neu sortieren.
Ein weiterer Tipp, wie man sich schon tagsüber auf einen besseren Schlaf vorbereiten kann, ist Prather zufolge, das Schlafzimmer aufzuräumen. Das Schlafzimmer solle beruhigen, nicht für mehr Unruhe sorgen.
Prather empfiehlt, eine Übergangsphase vor dem Schlafen einzubauen, idealerweise ein bis zwei Stunden, in denen man entspannenden Aktivitäten nachgeht. Das könne auch die Lieblingsserie sein – solange sie nicht zu spannend ist.
Wer trotz aller Vorkehrungen nicht einschlafen kann, solle Prather zufolge nach gut zwanzig Minuten vergeblicher Einschlafversuche die Bewegung suchen: aufstehen, sich hinsetzen, dabei vielleicht lesen oder einen Podcast hören. Wichtig sei außerdem, sich selbst nicht unter Druck zu setzen. Das mache das Problem meist nur größer.