Fußball-Bezirksliga  Bei TuRa 07 Westrhauderfehn soll der Knoten endlich platzen

Marco Reemts
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Von Marco Reemts
| 04.11.2022 17:26 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Westrhauderfehns Zolfaqhar Nazari (rotes Trikot) ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Foto: Damm
Westrhauderfehns Zolfaqhar Nazari (rotes Trikot) ist wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Foto: Damm
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Nach drei Unentschieden in Folge wollen die Fehntjer endlich wieder einen Sieg feiern. Das soll im Heimspiel gegen Wiesmoor gelingen. Für die Partie kehren wichtige Offensivkräfte zurück.

Westrhauderfehn - In der Fußball-Bezirksliga empfängt TuRa 07 Westrhauderfehn am Sonntag den VfB Germania Wiesmoor. Nach drei Unentschieden in Folge will die Mannschaft von Trainer Erhan Colak im Heimspiel endlich wieder dreifach punkten. Anstoß im Stadion an der Werftstraße ist um 15 Uhr. Wenn man die letzten drei Spiele von TuRa 07 Westrhauderfehn betrachtet, ist man geneigt, in der Partie gegen Wiesmoor auf ein 1:1-Unentschieden zu tippen. So endeten nämlich die Auftritte der Colak-Elf in Suurhusen, gegen Leer und zuletzt auch in Strudden. Das soll sich nach Wunsch des Trainers am Sonntag ändern. „Auch wenn es in unserer Situation nicht einfach ist, wollen wir das Heimspiel gegen Wiesmoor unbedingt gewinnen. Dazu müssen wir aber endlich auch unsere Chancen nutzen“, sagt Colak. „Wir haben uns in den letzten Wochen etwas stabilisiert.

Auch in Strudden hat sich die Mannschaft gerade in der zweiten Halbzeit gesteigert. Leider sind wir vorne aber viel zu harmlos“, fügt der TuRa-Coach hinzu und beschreibt das derzeit größte Manko. So machte Westrhauderfehn zwar ein gutes Spiel, drückte den Gegner in die eigene Hälfte und erspielte sich viele Chancen. Wie aber auch im Heimspiel gegen Leer konnte davon aber nur eine genutzt werden. „Das zieht sich leider wie ein roter Faden. Wir betreiben viel Aufwand, belohnen uns dafür aber nicht. Wir müssen einfach mehr Tore schießen, darauf kommt es schließlich an. In der Praxis ist das für uns aber gerade nicht so einfach“, sagt Colak.

Wiesmoor und seine Torqualitäten

Gegen Germania Wiesmoor erwartet der TuRa-Coach nun einen Gegner, der diese Qualitäten mitbringt. „Wiesmoor ist in der Lage, aus wenigen Chancen Tore zu machen, da dürfen wir nicht viel zulassen. Defensiv hat das bei uns auch gut geklappt. Wenn vorne jetzt der Knoten platzt, werden wir auch endlich wieder einen Dreier einfahren“, so Colak.

Hoffnung macht dem Trainer dabei die Rückkehr einiger Offensivkräfte. Die zuletzt fehlenden Diamant Dreshaj und Daoud Jajan sind gegen Wiesmoor wieder dabei. Zolfaqhar Nazari und Jasper Weber sind wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. „Man hat schon gemerkt, dass die Jungs zuletzt gefehlt haben. Jetzt haben wir wieder mehr Optionen, auch von der Bank“, sagt Colak.

Fraglich ist dagegen, ob Timo Mansholt und Jonte Marks gegen Wiesmoor mitwirken können. Das Duo konnte unter der Woche krankheitsbedingt nicht trainieren. Fehlen wird am Sonntag Malte Eucken sowie die langzeitverletzten Henning Meyer und Matthias Malchus.

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