Tabellenletzter zu Gast Eklatspiel abgehakt, Firrel erfüllt Wunsch von Steinfeld
Der Negativtrend soll gestoppt werden. Unter dieser Maßgabe wird Fußball-Landesligist GW Firrel am Sonntag zu ungewohnter Anstoßzeit (18.45 Uhr) die Partie gegen den Tabellenletzten Steinfeld angehen.
Firrel - Nach vier Niederlagen in Folge und mit drei Heimspielen vor der Brust soll die Wende her. „Nach dem Erfolg im Ostfriesland-Cup haben einige vielleicht gedacht, dass es auch mit weniger Prozent geht. Das funktioniert aber nicht“, erklärte Trainer Bernd Grotlüschen. Mit 15 Punkten sind die Grün-Weißen mittlerweile auf den 13. Platz und somit ersten Abstiegsrang abgerutscht.
Unter der Woche habe es eine interne Besprechung gegeben, um die letzten Spiele noch einmal aufzuarbeiten. „Wir müssen da als Mannschaft und Verein gemeinsam wieder heraus. Da hilft auch keine Klugscheißerei. Ich bin aber fest überzeugt davon, dass wir das wieder hinkriegen“, so der Coach. Nach dem Spiel gegen den Tabellenletzten Falke Steinfeld kommen dann mit Frisia Wilhelmshaven (11.11., 20 Uhr) und dem VfL Wildeshausen (20.11., 15 Uhr) ebenfalls machbare Aufgaben. „Einige haben sich zuletzt zu sehr ausgeruht, jetzt müssen wir wieder in die Spur kommen“, meinte Grotlüschen.
Eklat beim letzten Spiel
Die letzte Partie der beiden Mannschaften endete mit einem Eklat. In der Schlussphase konnten die Steinfelder die Partie Anfang Juni noch drehen und siegten mit 3:2. Danach eskalierte das Spiel, es folgten Tumulte, Schubsereien und zwei Rote Karten nach Spielschluss. Bernd Grotlüschen bekam von einem Steinfelder Spieler noch einen Faustschlag ins Gesicht.
Sein Trainerkollege Artur Zimmermann, mit dem Grotlüschen einst bei Kickers Emden zusammenspielte, schnappte sich seinen Spieler und entschuldigte sich nach der Partie. „Wir haben keine Zeit, an das letzte Spiel noch einen Gedanken zu verschwenden, das ist abgehakt“, will sich Grotlüschen nur auf das kommende Spiel konzentrieren. Verzichten muss er auf Eike Thaden (beruflich verhindert), Alex Schmidt (Urlaub) sowie Björn Ocken (Bänderriss). Froh ist Grotlüschen, dass Henning Röbke nach überstandener Verletzung wieder eine Option ist.
Steinfeld mit erstem Sieg
Gastgeber Firrel hat den Wunsch von Falke Steinfeld, die Partie auf den späten Sonntagabend zu verlegen, auch umgehend erfüllt. Nach einem Trauerfall wollten einige am Nachmittag gerne an der Gräbersegnung in Steinfeld teilnehmen. „Wir sind Firrel sehr dankbar, dass sie der Verlegung zugestimmt haben“, erklärte Steinfelds Fußballobmann Stefan Ehrenborg. Sportlich liegt das Team mit nur vier Zählern abgeschlagen am Tabellenende.
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„Wir haben im Sommer einen kompletten Umbruch gestartet, für uns ist die Situation nicht überraschend. Es wurden fast ausschließlich junge Spieler aus unserem Verein integriert“, erklärte Ehrenborg. Am letzten Wochenende feierte das Team dann aber das erste Erfolgserlebnis. Mit 2:0 konnte Frisia Wilhelmshaven überraschend besiegt werden. Firrel dürfte also gewarnt sein.