Coastal Rowing in San Sebastian  Auricher Ruderer erreicht mit Vierer den fünften EM-Platz

| 03.11.2022 11:16 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Im Beach Sprint lief es für Maiko-Benedikt Remmers nicht optimal. Foto: Detlev Seyb
Im Beach Sprint lief es für Maiko-Benedikt Remmers nicht optimal. Foto: Detlev Seyb
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Maiko-Benedikt Remmers ging in Spanien in zwei Disziplinen an den Start. Im Langstreckenrennen erreichte der deutsche Vierer das gesteckte Ziel, mit dem Rennen im Beach Sprint war der Ostfriese nicht zufrieden.

San Sebastian - In der vergangenen Woche fanden im spanischen San Sebastian die Europameisterschaften im Coastal Rowing statt, an der mehr als 500 Ruderinnen und Ruderer aus 27 Nationen teilnahmen. Bei sommerlichen Temperaturen und nur wenig Wind wurden die Langstreckenrennen über vier beziehungsweise sechs Kilometer in der „La Concha“ Bucht sowie die Beach Sprints am Strand ausgetragen. Der Auricher Ruderer Maiko-Benedikt Remmers hatte sich im Vierer mit Steuerfrau für einen Start im Langstreckenrennen zusammen mit Christian Vennemann (Osnabrück), Hendrik Nagel (Bremen), Malte Hein und Carina Hein (beide Hamburg) qualifiziert.

Im A-Finale gelang es dem norddeutschen Quartett, sich gleich nach dem Start im vorderen Drittel des 18 Boote umfassenden Feldes zu platzieren. Nach rund einem Kilometer erreichten die Boote die erste Wendeboje. Danach begann ein direktes Duell mit dem zweiten deutschen Boot aus Ulm. Der Zweikampf spielte sich über fast zwei Kilometer ab. Erst auf dem letzten Streckenabschnitt gelang es, die Ulmer zu überholen und sich abzusetzen. Nach sechs Kilometern erreichte der Vierer als fünftes Boot den Strand, woraufhin Remmers als Bugmann aus dem Boot sprang und die letzten 100 Meter im fußläufigen Sprint zur Ziellinie zurücklegte und diese nach 23:17,86 Minuten überquerte. „Unser Ziel war eine Top-ten-Platzierung. Mit dem fünften Platz sind wir daher sehr zufrieden“, sagte Remmers.

Kurzfristige Nachnominierung

Für den Auricher ging es danach noch im Beach-Sprint-Einer weiter. Nur knapp zwei Wochen vorher wurde er vom deutschen Ruderverband (DRV) dafür nachnominiert, da sich der deutsche Starter im Vorfeld am Knie verletzt hatte. „Maiko hatte sich ausschließlich auf die Langstrecke vorbereitet. Als wir von der Nachnominierung erfahren haben, haben wir kurzfristig noch den Beach Sprint am Großen Meer trainiert“, sagt Trainer Wiard Cordes.

Die Boote für den Beach Sprint werden einheitlich von einer Werft beziehungsweise dem Veranstalter gestellt. Im Zeitfahren hatte Remmers Probleme mit dem ungewohnten Bootstyp und der nicht optimalen Einstellung. Er belegte in 2:48,06 Minuten den 12. Platz. Am Folgetag traf er im Achtelfinale auf einen Ruderer aus Irland.

Mit einer optimierten Bootseinstellung gelang es Remmers, nach dem Start eine knappe Führung herauszufahren. Kurz vor dem Strand übernahm der Ire die Führung und überquerte nach 2:44,21 Minuten die Ziellinie. Remmers folgte ihm drei Sekunden später. Mit dem frühen Ausscheiden im Achtelfinale war der Auricher unzufrieden.

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