Bank verhindert größeren Schaden  Ostrhauderfehnerin bestellt bei Fake-Shop

| 27.10.2022 17:33 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 1 Minute
Viele Fake-Shops sehen täuschend echt aus. Foto: Armer/dpa
Viele Fake-Shops sehen täuschend echt aus. Foto: Armer/dpa
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Eine 31-Jährige aus Ostrhauderfehn hat Waren bei einem Fakeshop bestellt. Der Schaden hätte aber noch größer ausfallen könne, wenn ihre Bank nicht reagiert hätte.

Ostrhauderfehn - Was ein Internet-Betrug alles nach sich ziehen kann, hat eine 31-jährige Frau aus Ostrhauderfehn erleben müssen. Die Frau hatte unwissentlich bei einem seriös wirkenden Fake-Shop Waren bestellt und war von einem regulären Kauf ausgegangen, teilt die Polizei mit. Sie entschied sich für eine direkte Bezahlung bei dem Dienstleister. Bei der Bezahlung wurde die 31-Jährige an einen bekannten Zahlungsdienstleister weiterverwiesen – die Website war allerdings ebenfalls eine Fälschung.

Kurz danach wurde die Frau von ihrer angeblichen Hausbank angerufen. Sie hätte sich bei der eben erfolgten Online-Bestellung einen Virus auf ihrem Konto eingefangen, hieß es. Die Fehntjerin wurde zu sechs Geldüberweisungen eines insgesamt fünfstelligen Betrags aufgefordert. Ein internes Sicherheitssystem ihrer echten Hausbank reagierte aber und stoppte diese Überweisungen. Dadurch blieb der Schaden durch die Bestellung im Fake-Shop in einem dreistelligen Bereich, so die Polizei. Die Polizei weist darauf hin, nie persönliche Daten wie zum Beispiel die Bank- oder Kontodaten an einen Anrufer weiterzugeben. Auch die angezeigten Telefonnummern können von Betrügern laut der Mitteilung gefälscht sein.

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