Westrhauderfehn gleicht aus  Remis im Derby zwischen TuRa 07 und Germania Leer

Hans Damm und Matthias Herzog
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Von Hans Damm und Matthias Herzog
| 21.10.2022 23:10 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 3 Minuten
Keeper Tom Bünting hält in der Schlussphase den Punkt für Germania Leer fest. Foto: Damm
Keeper Tom Bünting hält in der Schlussphase den Punkt für Germania Leer fest. Foto: Damm
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Das Derby in der Fußball-Bezirksliga zwischen TuRa 07 Westrhauderfehn und Germania Leer endete mit einem 1:1 (0:1). Nach der Halbzeitführung war das Remis für die Leeraner Gäste etwas glücklich.

Westrhauderfehn - Beide Mannschaften boten den gut 200 Zuschauern in der ersten Halbzeit eine interessante Abendunterhaltung. Die erste Möglichkeit gab es für die Gäste. Nach einem langen Ball kam TuRas Keeper Hendrik Gossmann zwar noch an den Ball, doch sein Rettungsversuch prallte von Leers Stürmer Kristiyan Zarkov (2.) nur knapp am Tor vorbei. In der 14. Minute besaß auf der anderen Seite Diamant Dreshaj die erste Chance für Westrhauderfehn.

Spieldaten

TuRa 07 Westrhauderfehn - VfL Germania Leer 1:1 (0:1)

TuRa 07: Gossmann, Janßen, Douwes (78. Lüpkes), Jauken, Eucken (70. Kurt), Stührenberg, Möhlmann, Degner, Marks (89. Bohlen), Dreshaj, Jonjic.

Germania Leer: Bünting, D. Goguadze, Ayodele (83. Kamel), Scholte, Plassaer, Akinsete, Meiners, Owuka (88. Steinbach), Zarkov (70. G. Goguadze), Saragoza, Mohamed (46. Metkelawi).

Tore: 0:1 Ayodele (35.), 1:1 Jonjic (56.)

Und es ging weiter hin und her: Zunächst war wieder Leer mit einem Distanzschuss von Olaluwa Akinsete (20.) an der Reihe, danach verpasste Arlind Jonjic (28.) die Führung für Westrhauderfehn. Aber auch der Freistoß von Germanias Jayden Plassaer (31.) strich nur knapp am Tor vorbei. In der 35. Minute war es dann so weit. Der starke Dawid Goguadze schlenzte einen Freistoß an die Querlatte, den Abpraller köpfte Zion Afolabi Ayodele zur 1:0-Führung für Germania Leer über die Linie. Danach passierte in der ersten Halbzeit nicht mehr viel, beide Mannschaften waren um Kontrolle bemüht.

Sehenswerte Partie

Die Partie war in den ersten 45 Minuten insgesamt sehr schnell und sehenswert. Germania Leer stand hinten sicher und kompakt, präsentierte sich zweikampfstark. Immer wieder setzte Kapitän Dawid Goguadze seine flinken Vorderleute mit präzisen Pässen gekonnt in Szene, dann wurde es mehrfach brandgefährlich. Aber auch TuRa wusste zu gefallen, hatte mehr Ballbesitz und somit ein optisches Übergewicht im Mittelfeld. Doch Zählbares wollte zunächst nicht gelingen.

Das sollte sich nach dem Wechsel ändern, denn es spielte nur noch TuRa 07. Die Gastgeber erspielten sich durch Jauken (53.), Eucken (60.), Dreshaj (76./78.) und Jonjic (82.) viele gute Chancen, aber nur einmal klingelte es. Nach einer schönen Vorlage von Julian Jaucken ließ der ehemalige Leeraner Arlind Jonjic (56) zwei Gegenspieler stehen und vollendete gekonnt zum 1:1. TuRa war aufgrund der starken zweiten Halbzeit dem Sieg näher, da Leer keine Entlastungsangriffe mehr fahren konnten.

Colak sieht Steigerung

„Bis auf eine schwache Anfangsphase haben wir das Spiel aus meiner Sicht ganz klar im Griff gehabt. Wir haben uns gegenüber den vergangenen Spielen ganz klar steigern können und hätten den Sieg klar verdient gehabt. Germania Leer hat nur einmal gefährlich auf unser Tor geschossen“, meinte TuRa-Coach Erhan Colak nach der Partie. Zu einer etwas anderen Beurteilung kam sein Gegenüber Frank Bajen. „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. In der ersten Halbzeit waren wir ganz klar das bessere Team und sind verdient in Führung gegangen. Wir können mit dem Unentschieden sehr zufrieden sein“, freute er sich über den Punktgewinn im Derby.

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