Derby an der Werftstraße  Fünf TuRaner treffen auf ihren Ex-Verein

Marco Reemts
|
Von Marco Reemts
| 21.10.2022 08:12 Uhr | 0 Kommentare | Lesedauer: ca. 2 Minuten
Trugen in der vergangenen Saison noch das Trikot von Germania Leer: Diamant Dreshaj (links) und Arlind Jonjic. Foto: Damm
Trugen in der vergangenen Saison noch das Trikot von Germania Leer: Diamant Dreshaj (links) und Arlind Jonjic. Foto: Damm
Artikel teilen:

TuRa 07 Westrhauderfehn empfängt an diesem Freitag den VfL Germania Leer. Die Motivation ist groß – vor allem bei den Ex-Germanen im TuRa-Trikot.

Westrhauderfehn - In der Fußball-Bezirksliga empfängt TuRa 07 Westrhauderfehn an diesem Freitagabend den VfL Germania Leer. Nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden beim Tabellenschlusslicht Concordia Suuhusen ist die Mannschaft von Trainer Erhan Colak im Derby auf Wiedergutmachung aus. Um den Anschluss an die Spitzengruppe nicht komplett zu verlieren, sind drei Punkte im Heimspiel fast schon Pflicht. Anstoß im Stadion an der Werftstraße ist um 20 Uhr.

Das Traditionsduell zwischen TuRa 07 Westrhauderfehn und dem VfL Germania Leer fand vergangene Saison noch in der Landesliga statt. Beim Hinspiel in Leer setzte sich Germania mit 4:1 durch. In Westrhauderfehn gewann TuRa mit 2:1. Nach dem Abstieg gab es bei beiden Mannschaften einen Umbruch, der bei den Germanen deutlich härter war. So erwarten die TuRaner ein komplett neu formiertes Team, das Trainer Erhan Colak schon einige Male beobachtet hat. „Das ist eine komplett neue und junge Mannschaft. Die Spieler haben verschiedene Mentalitäten und kommen aus verschiedenen Nationen. Da ist es nicht einfach, ein echtes Team zu formen. Das hat Germania aber geschafft“, sagt Colak. „Germania spielt mit viel Tempo nach vorne, hat schnelle Leute auf den Flügeln und ist technisch sehr gut ausgebildet. Wie bei uns fehlt es der jungen Mannschaft in der Breite aber noch an Erfahrung“, sagt der TuRa-Coach, der ein Derby auf Augenhöhe erwartet.

„Das war ein rabenschwarzer Tag“

Damit es dazu kommt, muss sich seine Mannschaft gegenüber dem 1:1-Unentschieden am vergangenen Spieltag in Suurhusen aber deutlich steigern. „Das war ein rabenschwarzer Tag, am Ende hat nichts bei uns geklappt, und wir haben mit 1:1 ,verloren‘. So eine Leistung kann nicht unser Anspruch sein. Das wollen wir im Derby wiedergutmachen und unser wahres Gesicht zeigen“, sagt Colak.

An Motivation sollte es den TuRanern mit den eigenen Fans im Rücken daher nicht mangeln. Besonders dürfte das für Arlind Jonjic, Julian Jauken, Diamant Dreshaj, Mirkan Kurt und Jonte Marks gelten. Das Quintett trug vergangene Saison noch das Germania-Trikot. „Die Jungs freuen sich auf das Derby gegen ihren Ex-Verein am Freitagabend unter Flutlicht. Mehr Motivation geht doch nicht. Sie werden mit Sicherheit abliefern“, so Colak.

Nicht abliefern können weiterhin Zolfaqhar Nazari und Jasper Weber. Das Duo ist wie Matthias Malchus und Henning Meyer noch verletzt. Ansonsten hat Colak aber keine Ausfälle zu beklagen, sodass ihm ein Kader von 19 Spielern zur Verfügung steht.

Ähnliche Artikel